Zum Inhalt springen

Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
23.09.2005

Neues Hochschulgebäude in Meschede feierlich eingeweiht: Forum für Lehre, Forschung und Begegnungen

Pünktlich zum Beginn des neuen Wintersemesters ist das neue Hochschulgebäude der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede fertiggestellt worden. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Studierender und Hochschulangehöriger überreichte Ferdinand Tiggemann, Geschäftsführer des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Nordrhein-Westfalens den symbolischen Schlüssel für den Neubau und übergab das Gebäude damit offiziell der Hochschule.

Pünktlich zum Beginn des neuen Wintersemesters ist das neue Hochschulgebäude der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede fertiggestellt worden. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Studierender und Hochschulangehöriger überreichte Ferdinand Tiggemann, Geschäftsführer des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Nordrhein-Westfalens den symbolischen Schlüssel für den Neubau und übergab das Gebäude damit offiziell der Hochschule. nach einer Bauzeit von zwei Jahren ist ein transparentes und lichtdurchflutetes Gebäude mit modernster Ausstattung entstanden, das sowohl den Studierenden als auch den lehrenden optimale Studien- und Lehrbedingungen bietet. Vorbei sind damit endgültig die Zeiten, in denen die Vorlesungen und Seminare in einfachen Pavillons aus dem Jahre 1964 stattfanden. "Der Neubau des Mescheder Hochschulgebäudes fügt sich nahtlos in ein ganzes Bündel von Baumaßnahmen ein, die wir gemeinsam mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb realisiert haben. Unsere Hochschule ist damit an allen vier Standorten auch im Hinblick auf die Raumausstattung optimal aufgestellt", so FH-Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier anlässlich der Einweihung in Meschede. Die klare städtebaulicher Form erleichtert die Orientierung im neuen Gebäudekomplex. Dabei bildet das 120m lange Hauptgebäude mit den seminar-, Labor- und Verwaltungsräumen das Rückrad. Im Hauptgebäude werden die Geschosse nicht nur optisch, sondern auch architektonisch durch offene Treppen verbunden. Die beiden Hörsäle sind als eigenständiger Kubus aus Sichtbeton in das Hauptgebäude eingeschoben. So können die Studierenden direkt vom zentralen, außen liegenden Forumsplatz über den Hauptgebäudeeingang in die Hörsäle gelangen. Für die gute Verbindung zwischen dem neuen Hauptgebäude und dem seit 1992 bestehenden Technologie Informationszentrum sorgt der Bibliothekskörper. Die neue Mensa begrenzt als eigenständiges Gebäude ebenfalls den Forumsplatz und lässt damit städtebaulich einen zentralen Platz entstehen. Insgesamt bietet das neue Gebäude mit 5215qm Nettogrundrissfläche ausreichend Raum für die Studiengänge Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, European Studies in technology and Business, Informations- und Kommunikationstechnik, Wirtschaft sowie technische Betriebswirtschaft. Die mit modernster Technik ausgestatteten Seminarräume bieten den richtigen Rahmen für ein Studium in kleineren Lerngruppen mit persönlichem Kontakt zu den Dozentinnen und Dozenten. Die öffentlichen Bereiche des Neubaus wurden von der in Nürnberg geborenen und seit langem in Düsseldorf lebenden Künstlerin Gisela Kleinlein gestaltet. Die Kunstwerke wurden im Rahmen eines Kunst- und Bau-Wettbewerbs des Landes Nordrhein-Westfalen ausgewählt. "Sechs Wandobjekte aus Kupferrohren, wie wir sie aus technischen bereichen kennen, strukturieren die von der Künstlerin ausgewählten Wände", erläuterte Renate Ulrich von der Düsseldorfer Staatskanzlei. "Die Kunstobjekte fassen den baulichen Komplex zu einer Einheit zusammen. Dies steht für eine Geisteshaltung, die sich auf die unterschiedlichsten kreativen Kräfte in der Hochschule übertragen möge". Die Gesamtkosten belaufen sich auf 8.918.000 Euro. An der Rrealisierung waren auch Planungsbüros aus der Region beteiligt. Die Architektur- und Ingenieursleistungen zur Planung und Bauleitung der Gebäude wurden vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Soest durchgeführt, der auch die Eigentümerfunktion für den Neubau ausübt.