Zum Inhalt springen

Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
12.12.2005

Dr. Kirchhoff-Preis an drei Absolventen der Fachhochschule Südwestfalen verliehen

Innovationsminister Pinkwart nahm an Veranstaltung teil

Drei Absolventen der Fachhochschule Südwestfalen wurden heute in Iserlohn mit dem Dr. Kirchhoff-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich vom Verband der Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalen e.V. in Würdigung der Verdienste von Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff für diese Industrie vergeben. Er wird für hervorragende Abschlussarbeiten verliehen, die in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen entstanden sind und einen hohen Innovationsgehalt besitzen.

Drei Absolventen der Fachhochschule Südwestfalen wurden heute in Iserlohn mit dem Dr. Kirchhoff-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich vom Verband der Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalen e.V. in Würdigung der Verdienste von Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff für diese Industrie vergeben. Er wird für hervorragende Abschlussarbeiten verliehen, die in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen entstanden sind und einen hohen Innovationsgehalt besitzen. Ulrich Brunert, Absolvent des Studiengangs Physikalische Technik in Iserlohn, untersuchte im Rahmen seiner Diplomarbeit die Vergärung von Biomasse und die Umsetzung zu Biogas. Die eingesetzten spektroskopischen Methoden, so das Ergebnis, können für die Überwachung von Biogasreaktoren sehr gut genutzt werden. Die Diplomarbeit wurde am ISAS-Institute for Analytical Sciences in Dortmund erstellt. "Unsere Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit", so Dr. Herbert Michael Heise, stellvertretender Projektbereichsleiter des Bereichs Spektroskopie im ISAS, " wurde dadurch gesteigert, dass die durch die Diplomarbeit gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse genutzt werden können, um eine verbesserte kontinuierliche Überwachung der biotechnologischen Prozesse zur optimalen Prozessführung bei der Biomasse-Fermentation zu gewährleisten." Dietmar Ysop, Absolvent des Studiengangs Wirtschaftsinformatik in Hagen, wurde ausgezeichnet für seine Diplomarbeit zur "Identifizierung von Effizienzsteigerungs- und Ergebnisverbesserungspotenzialen im Rahmen einer Supply-Chain-Analyse unter expliziter Berücksichtigung fehlmengenbedingter Opportunitätskosten". Bei der T-Mobile Deutschland GmbH in Bonn analysierte er die Wertschöpfungskette im Terminal Management und leitete ein Berechnungsmodell zur finanziellen Bewertung der Endgeräteverfügbarkeit ab. " Im Ergebnis können Prozesse gestrafft und strategische Entscheidungen zum Produktportfolio abgeleitet werden, um die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern", erläuterte Michael Schuld, Executive Vice President Terminal Management bei T-Mobile in seiner Würdigung. Thorsten Hufnagel, Absolvent des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen – Studienrichtung Maschinenbau in Meschede, erhielt den Preis für seine Diplomarbeit über das "Härten von Ventilfedern mit nicht zylindrischer Geometrie für hochbeanspruchte Verbrennungsmotoren". Er entwickelte ein Anlagenkonzept für einen Serienhärteprozess von nicht zylindrischen Federn uns setzte dieses konstruktiv und verfahrenstechnisch um. Für Dr.-Ing. Thomas Steiner, Leiter Zentraleinheit Werkzeugbauten bei der Muhr und Bender KG (Mubea) in Attendorn, hat Thorsten Hufnagel mit seiner Diplomarbeit " den Nachweis erbracht, dass die Stückvergütung von nicht zylindrischen Ventilfedern sowohl technische als auch wirtschaftliche Vorteile bietet. Die Stückvergütung ist dadurch insbesondere mit Blick auf den internationalen Wettbewerb für Mubea von großem Interesse". Die Preisverleihung nahm Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff im Beisein zahlreicher Familienangehöriger der Preisträger, Hochschulmitglieder und Industrievertreter persönlich vor. Zu der Veranstaltung konnte FH-Rektor Prof. Dr. Jörg Liese auch den Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, begrüßen, der zu Beginn ein Grußwort hielt. Er betonte, dass sich die Hochschule glücklich schätzen könne, einen so engagierten und innovativen Förderer wie Dr. Kirchhoff an ihrer Seite zu haben. Im Rahmen der Preisverleihung gab es auch für Dr. Kirchhoff eine besondere Würdigung durch die Fachhochschule: Der neu renovierte Audimax wurde in "Dr-Ing. Jochen F. Kirchhoff -Hörsaal" benannt und das Namensschild feierlich enthüllt.