Pressemitteilung-Detail

Student der Fachhochschule in Meschede analysiert Informationsverhalten kleiner und mittlerer Unternehmen im Sauerland
Kooperation mit Mescheder Unternehmensberatung
Welche Informationsquellen benutzen kleine und mittlere Unternehmen bis 80 Mitarbeiter im Sauerland bevorzugt? Diese Frage stellte sich Ralph Schürmann, Student des weiterbildenden Verbundstudiengangs Technische Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede im Rahmen seiner Diplomarbeit. In Kooperation mit der Manfred Alshut Unternehmensberatung in Meschede unter Betreuung von Prof. Dr. Anne Jacobi befragte Ralph Schürmann Unternehmen. Parallel wurden Einschätzungen der Hausbank einbezogen.
Welche Informationsquellen benutzen kleine und mittlere Unternehmen bis 80 Mitarbeiter im Sauerland bevorzugt? Diese Frage stellte sich Ralph Schürmann, Student des weiterbildenden Verbundstudiengangs Technische Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede im Rahmen seiner Diplomarbeit. In Kooperation mit der Manfred Alshut Unternehmensberatung in Meschede unter Betreuung von Prof. Dr. Anne Jacobi befragte Ralph Schürmann Unternehmen. Parallel wurden Einschätzungen der Hausbank einbezogen.
Die Ergebnisse: Neben der internen Informationsquelle "Mitarbeiter" nutzen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Wesentlichen Fachmagazine, Internet und Ausstellungen zur Informationsbeschaffung. Positiven Zuspruch finden auch wirtschaftsbezogene Informationsveranstaltungen sowie Veranstaltungen von Verbänden und Kreditinstituten. Interessant ist, dass kleine Unternehmen Informationen zum Wettbewerb mehr als doppelt so wichtig erachten als Informationen über ihre Kunden. Informationen und Hilfen zur Entscheidungsfindung suchen die Unternehmen bevorzugt in ihnen bekannten Fachinformationsquellen. Rat und Unterstützung von Firmenkundenberatern der Hausbank oder von Unternehmensberatern werden als eher "weniger wichtig" bewertet. Auffallend ist in diesem Zusammenhang, dass viele Unternehmen über öffentliche finanzielle Fördermöglichkeiten nicht hinreichend informiert sind.
Die eindeutig wichtigsten "Begriffe" im eigenen Unternehmen sind "Mitarbeiter" direkt gefolgt von "Liquidität". Firmenkundenbetreuer, deren Einschätzung im Allgemeinen weitestgehend identisch mit der ihrer Kunden war, vermuten hier an erster Stelle "Liquidität" und erst an zweiter Stelle "Mitarbeiter".
Die Internetnutzung in Unternehmen ist im Bereich Kommunikations- und Informationsmittel mittlerweile ein integrierter Bestandteil der Unternehmensstruktur und die Internetrecherche ein gängiges Mittel zur Informationsbeschaffung geworden. Elektronische Medien wie Internet und E-Mail sowie die eigene Unternehmensdarstellung im Internet haben sich neben der Kommunikation zwar als Mittel zur Geschäftsanbahnung und Präsentation etabliert, dennoch nehmen Printmedien und klassische Kommunikationsformen immer noch einen großen Stellenwert ein.
Als Fazit seiner Diplomarbeit kommt Ralph Schürmann zu dem Schluss, "dass kleine und mittlere Unternehmen sehr unterschiedlich zu erreichen sind, was sicherlich mit der Heterogenität dieser Unternehmen, ihren sehr individuellen Anforderungen und Eigenschaften sowie der jeweiligen Unternehmensführung und der hohen Auslastung im Tagesgeschäft zusammenhängt." Ergänzend konnte Schürmann aus der Befragung auch Unterschiede der KMU im Vergleich zu größeren Unternehmen ableiten. "KMUs sind flexibler und weisen höhere Innovationsraten auf als die "Großen". Oft fehlen den KMU aber personelle und finanzielle Ressourcen, um eingeführte Verhaltensmuster durch neue Anwendungsmöglichkeiten im Tagesgeschäft zu ersetzen."
Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Anne Jacobi, Tel: 0291/99 10-560. Die Diplomarbeit kann gegen einen geringen Kostenbeitrag unter info.kmu@web.de angefordert werden.