Pressemitteilung-Detail

Nur die Besten dürfen in Iserlohn Bio- und Nanotechnologien studieren
Erstmalig Einführung einer Zulassungsbeschränkung für den Studiengang Bio- und Nanotechnologien zum Wintersemester an der Fachhochschule Südwestfalen
Der Studiengang Bio- und Nanotechnologien an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ist ein gut nachgefragter Studiengang. Zu gut befand die Hochschule bei der Analyse der Bewerberzahlen und zog die Notbremse. Zum Wintersemester 2005/2006 wurde erstmals eine Zulassungsbeschränkung in Form eines Orts-NCs eingeführt.
Der Studiengang Bio- und Nanotechnologien an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ist ein gut nachgefragter Studiengang. Zu gut befand die Hochschule bei der Analyse der Bewerberzahlen und zog die Notbremse. Zum Wintersemester 2005/2006 wurde erstmals eine Zulassungsbeschränkung in Form eines Orts-NCs eingeführt.
Auf die verfügbaren 56 Studienplätze für Studienneueinsteiger pro Jahr hatten sich in diesem Jahr über 300 Interessenten beworben. Eine Anzahl, "die", so der Dekan des Fachbereichs Informatik und Naturwissenschaften, Prof. Dr. Burkhard Neumann, "beim besten Willen und noch so guter Studienorganisation nicht mehr zu bewältigen gewesen wäre. Wir haben in den vorangegangenen Semestern alle Bewerber aufgenommen, um keinen abzuweisen. Aber nun sind wir an die Grenze unserer Ressourcen gestoßen. Schließlich möchten wir in Iserlohn auch weiterhin erstklassige Studienbedingungen bieten."
Dementsprechend haben es nur die besten Studienbewerber mit einem Abiturdurchschnitt von rund 2,2 geschafft, einen der begehrten Studienplätze zu erhalten.
Den Grund für die Attraktivität des Studiengangs sieht Neumann zum einen darin, dass der Studiengang der Fachhochschule Südwestfalen bundesweit einmalig ist. Die Nachfrage ist dementsprechend nicht nur regional ausgerichtet, sondern die Interessenten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch bei Frauen ist der Studiengang sehr beliebt. Mit einem Frauenanteil von rund 30 % weist Bio- und Nanotechnologien einen wesentlich höheren Anteil aus als bei den anderen Studiengängen. Zum anderen, so Neumann weiter, "ist die Lehre in diesem Studiengang auch stark mit innovativer Forschung verknüpft. Gemeinsam mit den Fachhochschulen Gelsenkirchen und Münster besteht eine vom Innovationsministerium des Landes NRW geförderte hochschulübergreifende Kompetenzplattform "Neue Werkstoffe: Nanoskalige Materialien und funktionale Schichten".
Im Rahmen dieser Kompetenzplattform wurde mittlerweile das Institut für angewandte Nanotechnologien (IAN) gegründet, mit dem die beteiligten Hochschulen gezielt Forschungs- und Entwicklungsaufgaben mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern aus Industrie und Wissenschaft auf dem Gebiet der Materialwissenschaften durchführen möchten.
Für das nächste Jahr ist die Umstellung des bisherigen Diplomstudiengangs Bio- und Nanotechnologien auf den neuen internationalen Bachelor-Abschluss vorgesehen. Im Rahmen der hochschuübergreifenden Kompetenzplattform besteht dann auch für die Absolventen des Studiengangs Bio- und Nanotechnologien die Möglichkeit einen weiterführenden Master-Studiengang anzuschließen.