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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
01.09.2005

Hagener Fachhochschule veranstaltete erfolgreiches Forum zur Bestands- und Losgrößen-Optimierung

Über 80 Firmenvertreter aus der gesamten Bundesrepublik und der Schweiz informierten sich jetzt in der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen über Bestands- und Losgrößen-Optimierung.

Über 80 Firmenvertreter aus der gesamten Bundesrepublik und der Schweiz informierten sich jetzt in der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen über Bestands- und Losgrößen-Optimierung. Die Optimierung der Lagerbestände gehört in vielen Firmen zu den Schlüsselprojekten, da hier ein großes Einsparpotenzial vorliegt. Es gilt die Bestandshöhe so zu optimieren, dass einerseits ein hoher Lieferbereitschaftsgrad der Produkte gewährleistet ist, andererseits die Kosten des Bestands so gering wie möglich gehalten werden. Auch die Losgröße sollte bestmöglich gewählt werden. Das bedeutet, dass die bei der Produktion entstehenden Kosten für die Umrüstung der Maschinen für die Bestellung der Rohmaterialien und für die Lagerung minimiert werden. Die Professoren Dr. Hermann Johannes und Dr. Klaus Posten vom Hagener Fachbereich Technische Betriebswirtschaft stellten Konzepte, Vorgehensweisen und Softwaretools zu dem Themenkreis vor und berichteten von ihren Projekterfahrungen. Als weitere Referenten konnten Dr. Klaus-Dieter Malsch, Leiter Supply Chain Management der BASF AG in Ludwigshafen und Martin Back, kaufmännischer Leiter bei der Schwingungs- und Dichtungstechnik GmbH in Velten bei Berlin, einer Tochter der Freudenberg AG, gewonnen werden. Im Rahmen des Forums fand ein reger Erfahrungsaustausch der beteiligten Firmen statt. Darüber hinaus nutzten auch zahlreiche Studierende die Veranstaltung als Plattform für Diplomarbeiten und Praxissemesterplätze. Unter Leitung der beiden Hochschullehrer sollen im kommenden Wintersemester Studierende in Optimierungsprojekte bei ausgewählten Firmen eingesetzt werden. Dabei können sie das theoretisch Erlernte in praktischer Projektarbeit vertiefen, die Firmen erhalten dadurch Informationen über Optimierungspotenziale bei ihren Beständen.