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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
29.08.2005

Ausgezeichnete Korrosionsforschung an der Fachhochschule Südwestfalen:

Begutachtung durch externe Experten

Die Kompetenzplattform "Zentrum für strategischen Korrosionsschutz" an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn leistet hervorragende Arbeit Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Expertengruppe, die im Auftrag des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie diesen Forschungsbereich jetzt begutachtete.

Die Kompetenzplattform "Zentrum für strategischen Korrosionsschutz" an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn leistet hervorragende Arbeit Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Expertengruppe, die im Auftrag des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie diesen Forschungsbereich jetzt begutachtete. Die 2003 mit 500.000 EUR vom nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministe- rium geförderte Kompetenzplattform verbindet Forschung und Lehre mit dem Ziel der Qualitätssteigerung. Sie ist ein Zusammenschluss der Hagener und Iserlohner Professoren Dr. Ralf Feser, Dr. Ulrich Kuipers, Dr. Helmar Lorenz und Dr. Günter Schmitt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, neue Antworten auf aktuelle Fragen des Korrosionsschutzes zu geben. Neben den FH- Fachleuten für Korrosionswissenschaften, Chemie, Werkstoffkunde und Elektrotechnik komplettieren Forschergruppen aus dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung der Ruhr-Universität-Bochum sowie des Dortmunder Oberflächenzentrums das Forschungsnetzwerk. Im Rahmen der Begutachtung wurde insbesondere die Nachhaltigkeit der Struktur und der Projekte der Kompetenzplattform geprüft sowie der sinnvolle Mitteleinsatz staatlicher Fördergelder. "Das Ergebnis der Expertenkommission", freut sich Prof. Feser, Sprecher der Kompetenzplattform, "bestätigt unsere Arbeit auf der ganzen Linie. Die Struktur wurde als vorbildhaft bezeichnet und insbesondere unsere wissenschaftliche Arbeit erhielt das Prädikat „ausgezeichnet". In der Tat kann sich die bisherige Arbeit der Kompetenzplattform sehen lassen. So wurden mit Hilfe der Forschungsförderung des Landes zusätzliche Forschungsgelder aus Industrie, nationalen und internationalen Förderprogrammen in Höhe von 1,1 Mio. EUR eingeworben. Korrosionsschutz in seinen vielfältigen Erscheinungsformen verhindert volkswirtschaftlichen Schaden an Produkten und Maschinen. Rund 4 Prozent des Bruttoinlandproduktes der Bundesrepublik Deutschland werden jährlich durch Korrosion vernichtet. Die Kompetenzplattform "Zentrum für Strategischen Korrosionsschutz" ist Programm für innovative Korrosionsschutzkonzepte, die nicht nur die Lösung von Einzelproblemen im Blick haben, sondern vielmehr eine ganzheitliche, übergreifende Betrachtung vollständiger Systeme. Zu den derzeitigen Projekten der Kompetenzplattform zählen unter anderem die Verbesserung der Zuverlässigkeit von elektrischen Schaltungen in rauhen Umweltumgebungen, die Entwicklung neuer Oberflächenschutzverfahren für Nichteisenmetalle wie beispielsweise Zink, Kupfer oder Aluminium oder die Überwachung von Korrosionsprozessen mit Hilfe eines neuartigen Rauschmessverfahrens "CoulCount". Der neue Masterstudiengang "Corrosion Protection Technology", der erstmalig zum Wintersemester 2005/2006 in Iserlohn angeboten wird, bindet Forschung und Entwicklung in die Lehre ein. Der Studiengang kann als Vollzeit- aber auch als berufsbegleitendes Teilzeitstudium absolviert werden.