Pressemitteilung-Detail

Erster Absolvent des ausbildungsbegleitenden Verbundstudiengangs Maschinenbau in Iserlohn
Diplomarbeit setzt neue Maßstäbe in der Galvanotechnik
Er zählte zu den ersten Studierenden des neuen ausbildungsbegleitenden Verbundstudiengangs Maschinenbau an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Gestern setzte Andreas Schmermund mit der mündlichen Prüfung zu seiner Diplomarbeit einen Schlusstrich unter seine Ausbildungszeit, in der er parallel zur Berufsausbildung ein Maschinenbaustudium absolvierte. Andreas Schmermund ist der erste Absolvent dieses Ausbildungsmodells, das er in der Regelstudienzeit von 10 Semestern mit außerordentlichem Erfolg abschloss.
Er zählte zu den ersten Studierenden des neuen ausbildungsbegleitenden Verbundstudiengangs Maschinenbau an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Gestern setzte Andreas Schmermund mit der mündlichen Prüfung zu seiner Diplomarbeit einen Schlusstrich unter seine Ausbildungszeit, in der er parallel zur Berufsausbildung ein Maschinenbaustudium absolvierte. Andreas Schmermund ist der erste Absolvent dieses Ausbildungsmodells, das er in der Regelstudienzeit von 10 Semestern mit außerordentlichem Erfolg abschloss.
Im Rahmen seiner Diplomarbeit, betreut von Prof. Dr. Heinrich Reents, entwickelte er eine flexible Industrieroboteranlage zum Galvanisieren in der mittelständischen Industrie. Die neue Anlage beruht u.a. auf einem Patent von Dipl.-Ing. Matthias Dornbracht, Geschäftsführer der Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG in Iserlohn.
Das entwickelte Anlagenkonzept zeichnet sich dadurch aus, dass Produkte in kleiner Stückzahl wirtschaftlich in hoher Qualität veredelbar sind. Während heutige Galvanikanlagen Anschaffungskosten in der Größenordnung von mehreren Millionen Euro erfordern, wird das entwickelte System einen Anschaffungspreis von unter 300.000 Euro haben. Es ist mobil und kann aufgrund der geringen Größe genehmigungsfrei betrieben werden. Damit stellt es eine besonders interessante Lösung für kleine mittelständische Unternehmen dar, die ihre Oberflächenveredelung aus Kostengründen bisher häufig von anderen Unternehmen durchführen ließen.
Die Planung und Konzeption wurde fachlich von Dr.-Ing. Thorsten Schüppstuhl von der Fa. carat robotic innovation GmbH in Dortmund sowie von Dipl.-Ing. Wolf Schneider vom Labor für Produktionsautomatisierung begleitet. Das Robotersystemhaus carat und die Fa. Dornbracht beabsichtigen nun, die Diplomarbeit von Andreas Schmermund weiter zu entwickeln und das Endprodukt im Rahmen einer Kooperation gemeinsam zu vertreiben. Für seine herausragende Diplomarbeit erhielt Andreas Schmermund die Bestnote 1,0.
Das Verbundstudium Maschinenbau kann neben einer beruflichen Ausbildung oder der Berufstätigkeit absolviert werden. Studiert wird anhand von Lehrbriefen zu Hause sowie im Rahmen von Veranstaltungen, die in der Regel jeden zweiten Samstag in der Iserlohner Hochschule stattfinden. Studienvoraussetzung sind Abitur oder Fachhochschulreife. Die Regelstudienzeit beträgt 5 Jahre. Andreas Schmermund hat sein Studium parallel zu seiner Ausbildung zum Mechatroniker bei der Fa. Dornbracht absolviert. Nach Abschluss seiner Lehre hat er bis zur Beendigung seines Studiums zweieinhalb Jahre in seinem Fachgebiet gearbeitet und wird auch nach seinem Studium weiterhin bei Dornbracht tätig sein.
Bewerbungen für den Verbundstudiengang Maschinenbau nimmt die Fachhochschule Südwestfalen zurzeit an. Informationen erteilt Prof. Dr. Andreas Asch, Tel.: 02371/566-270.