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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
28.04.2005

Studierende der Fachhochschule Südwestfalen trafen sich mit Kommilitonen aus aller Welt

8. Internationaler Workshop des Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft fand dieses Jahr in China statt

Ihre Vorlesungsräume tauschten jetzt die Studierenden des Studiengangs Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen mit Hotelräumen in Foshan, Südchina. Dort trafen sie sich mit Studierenden der Partnerhochschulen aus USA, Rußland, Finnland, Portugal, China und erstmals auch Indonesien zum 8. Internationalen Workshop.

Ihre Vorlesungsräume tauschten jetzt die Studierenden des Studiengangs Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen mit Hotelräumen in Foshan, Südchina. Dort trafen sie sich mit Studierenden der Partnerhochschulen aus USA, Rußland, Finnland, Portugal, China und erstmals auch Indonesien zum 8. Internationalen Workshop. Einmal pro Jahr findet an jeweils wechselnden Orten der Partnerhochschulen unter Leitung von Prof. Dr. Gunther Bamler ein Workshop zum Thema "Multikulturelle Unterschiede im Management von Unternehmen" statt. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden internationalen Ausrichtung der Unternehmen, dient der Workshop dazu, die Studierenden bereits während ihres Studiums mit häufig auftretenden kulturellen Unterschieden im unternehmerischen Verhalten zu konfrontieren. Dazu wird ein Unternehmensplanspiel durchgeführt, bei dem es darum geht, eben diese kulturellen Unterschiede zu erkennen, zu analysieren und gemeinsam zu einer Verständigung und Entscheidungsfindung zu kommen. Für das Planspiel werden sechs Gruppen gebildet, die sich aus den teilnehmenden Nationen zusammensetzen und als Aufgabe hochkomplexe Managemententscheidungen treffen müssen. Wenn der Produktionsleiter zum Beispiel aus China kommt, dann ist die Marketingchefin eventuell eine Russin, die Forschungsverantwortung hat ein Portugiese, Finanzchefin ist eine Amerikanerin und für den Einkauf ist vielleicht ein Finne zuständig. Die Verkehrssprache ist dabei Englisch. Die einzelnen Gruppen sind vergleichbar mit dem Vorstand eines Unternehmens, die Entscheidungen, beispielsweise über Investitionen, Rohstoffeinkäufe oder Werbestrategien, werden im Team gefällt. Am Ende des Planspiels findet die Hauptversammlung der einzelnen Gesellschaften statt. Jedes "Unternehmen" muss sich nun, ähnlich wie im realen Unternehmensgeschehen auch, seinen Aktionären als das Beste präsentieren. Gewonnen hat schließlich das "Unternehmen", von dem die jeweils anderen Teilnehmer die meisten Aktienpakete bestellen. Nach Abschluss des Planspiels nutzten die Teilnehmer die verbleibenden Tage in China für den Besuch der wichtigsten touristischen Highlights. Ein Tagesausflug nach Hongkong stand dabei ebenso auf dem Programm wie die Schluchten des Yangze -Flusses und der Staudamm. Aber auch Wirtschaftsunternehmen, wie eine Zement- oder Automobilfabrik wurden von den angehenden Wirtschaftsingenieuren besichtigt, ebenso wie die Verbotene Stadt in Peking oder die Altstadt von Shanghai. Der nächste Workshop wird 2006 in Deutschland stattfinden. Gastgeber wird dann die Fachhochschule Südwestfalen sein.