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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
15.12.2004

Forschungskooperation zwischen Frankreich und Iserlohn im Bereich epileptischer Erkrankungen geplant

Förderung durch die EU

Die Zusammenarbeit der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn mit der nach Jules Verne benannten Université de Picardie in Amiens, Frankreich wird mit Unterstützung der EU intensiviert. Eine deutsch-französische Auswahlkommission stellte jetzt aus dem europäischen Förderprogramm PROCOPE 2005 finanzielle Mittel für die Kooperation bereit.

Die Zusammenarbeit der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn mit der nach Jules Verne benannten Université de Picardie in Amiens, Frankreich wird mit Unterstützung der EU intensiviert. Eine deutsch-französische Auswahlkommission stellte jetzt aus dem europäischen Förderprogramm PROCOPE 2005 finanzielle Mittel für die Kooperation bereit. Ziel des Gemeinschaftsprojektes ist es, die Forschungsaktivitäten zu Ursachen und Therapie epileptischer Erkrankungen in Amiens mit der Iserlohner Fachkompetenz im Bereich biomedizinischer Informatik, Computer Vision und Computational Intelligence zu verbinden. Projektleiter sind die Professoren Dr.Reinhard Grebe und Dr.Fabrice Wallois auf französischer und Dr. Jörg Krone sowie Ulrich Lehmann auf deutscher Seite. Die Stimulation des Nervus Vagus ist eine neue, vielversprechende Therapiealternative zur Behandlung der Epilepsie bei Kindern. Sie kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn die Patienten auf eine Behandlung mit Medikamenten nicht ansprechen. Die französische Arbeitsgruppe verfügt auf diesem Gebiet über umfangreiche wissenschaftliche und therapeutische Erfahrungen, die systematisch dokumentiert sind. Die in Forschung und Therapie gewonnenen Daten sollen nun aufbereitet werden, um die Nervenstimulanz zu optimieren. Dazu sollen auch in Iserlohn entwickelte intelligente Such-, Erkennungs- und Optimierungsalgorithmen genutzt werden. "Natürlich freuen wir uns sehr über die internationale Anerkennung unserer Forschungsaktivitäten", erklärt Prof. Krone und Prof. Lehmann ergänzt: "Hier ergeben sich für interessierte Studierende der Fachhochschule Südwestfalen sehr gute Möglichkeiten zu einem Auslandsaufenthalt."