Pressemitteilung-Detail

Hagener Studierende auf USA-Exkursion
Angehender Diplomingenieur der Fachhochschule Südwestfalen verursachte Feuerwehreinsatz in Boston
Es war nur die Mikrowelle, die da brannte - dies genügte jedoch, einen Feuerwehreinsatz mit Evakuierung des gesamten Hotels hervorzurufen. Verursacher war ein Student der Fachhochschule Südwestfalen, der als angehender Diplomingenieur des Maschinenbaus eigentlich wissen sollte, was eine metallische Verpackung in einem derartigen Gerät bewirkt.
Es war nur die Mikrowelle, die da brannte - dies genügte jedoch, einen Feuerwehreinsatz mit Evakuierung des gesamten Hotels hervorzurufen. Verursacher war ein Student der Fachhochschule Südwestfalen, der als angehender Diplomingenieur des Maschinenbaus eigentlich wissen sollte, was eine metallische Verpackung in einem derartigen Gerät bewirkt.
Der nächtliche Feuerwehreinsatz war das aufregende Finale einer ereignisreichen USA-Exkursion von Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen. Erstmals waren in diesem Jahr auch Maschinenbau-Studierende des Hochschul-Standortes Soest mit dabei, so dass dies die erste fachbereichsübergreifende Exkursion der Fachhochschule war. Ziel der Reise war es, den nordamerikanischen Markt besser kennen zu lernen. Und wie könnten angehende Wirtschafts- und Maschinenbauingenieure die Internationalität ihres Studiengangs besser erfahren als durch eine über die deutschen Grenzen hinaus ausgerichtete praxisorientierte Ausbildung?
Das Programm vor Ort begann mit dem Besuch der Federal Reserve Bank in New York. Hier konnten die Exkursionsteilnehmer live beobachten, wie der Sicherheitsrat tagte. Der Rundgang durch das Gebäude der Vereinten Nationen (UN) gab einen guten Einblick in die weltpolitische Situation, der bei einem Empfang im German House bei der Deutschen Vertretung der UN noch vertieft werden konnte.
Am nächsten Tag ging es weiter zur Besichtigung des Cateringbetriebs LSG Skychefs am Flughafen Newark. Es war sehr aufschlussreich zu erfahren, mit welcher Genauigkeit die Mahlzeiten hier streng nach Rezept zubereitet wurden. Aber nicht nur die Verpflegung, alles, was in einem Flugzeug benötigt wird, kommt hier in die Trolleys.
Der ursprünglich geplante Besuch bei dem Hubschrauberhersteller Sikorsky fiel leider aus. Dieser war im Vorfeld zwar fest zugesagt, aber drei Tage vorher überraschend abgesagt worden mit der Begründung, man erwarte eine wichtige Besuchergruppe. Da den US-Nachrichten zu entnehmen war, dass Sikorsky erstmalig einen Großauftrag für zehn neue Hubschrauber des amerikanischen Präsidenten zu verlieren drohte, wurde sofort spekuliert, dass die Hagener Studierenden vielleicht George W. Bush Platz machen mussten.
Abschluss der Exkursion war der Besuch der Eliteuniversität Harvard und des Massachuchetts Institute of Technology (MIT) in Boston.
Neben den fachlichen Informationen blieb aber noch genügend Raum für das kulturelle Angebot und die Sehenswürdigkeiten von New York. So stand abends ein Besuch der MET oder in einem der zahlreichen Broadway-Musicals auf dem Programm. Und natürlich fand sich auch einmal Zeit für einen Einkaufsbummel über die Fifth Avenue oder bei Macy’s, zumal der günstige Dollar-Wechselkurs ein Einsehen mit den eingeschränkten Finanzen der Studierenden hatte.