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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
11.12.2020

Einzelhandel muss Ressourcen bündeln

Studierende der FH im Austausch mit Soester Unternehmen: Runder Tisch zeigt Herausforderungen der lokalen Wirtschaft in Corona-Zeiten auf

Soest. Die Weiterentwicklung der Plattform www.kreissoest-liefert.de (KSL) durch Studierende der Fachhochschule Südwestfalen hat eine neue Ebene erreicht: Im Rahmen des Moduls „Markenführung und Kommunikationsmanagement“, erstellen 80 Design-und-Projektmanagement-Studierende ein neues Kommunikationskonzept für die Webseite. Ziel ist die Steigerung der Bekanntheit und eine Aufwertung des Images der Plattform, die für lokale Einzelhändler und Gastronomen in Corona-Zeiten immer wichtiger wird.

Ein „digitaler“ runder Tisch mit Vertretern der Soester Wirtschaft vermittelte den Studierenden einen Eindruck, vor welchen Herausforderungen die lokale Wirtschaft aktuell steht. Teilnehmer*innen waren zum einen die Projektpartner, darunter Dr. Andreas Sommer, Vorstandsmitglied der Volksbank Hellweg eG. Die Genossenschaftsbank stiftet ein Preisgeld von 1.500 Euro für die besten studentischen Ideen. Außerdem beteiligt sind Thomas Busse und Yvonne Schweipert von BUSSE Computer NOVOTECH, die eine kostenlose Videowall für das zu entwickelnde Kommunikationskonzept zur Verfügung stellen. Als Vertreter der Soester Wirtschaft brachten sich Martin Jochem, Vorstand des Vereins Soester Wirtschaft e.V., Marc Schreiber, Geschäftsführer Schuhhaus Schreiber und Christian Droste, Inhaber der Hellweg Druckerei, ein. Moderiert wurde der runde Tisch von Hochschulprofessor Dr. Matthias Schulten, der das Projekt betreut.

Auf der Agenda standen Punkte wie beispielsweise „Status quo der lokalen Wirtschaft in Zeiten der Corona-Pandemie“, „Persönliche Herausforderungen und Lösungsansätze“ oder „Die Bedeutung digitaler Verbund-Plattformen für die lokale Wirtschaft“. Diskutiert wurden vor allem die Vorteile der lokalen Wirtschaft gegenüber den großen Internet-Plattformen sowie die damit verbundenen Mehrwerte für die Soester Kund*innen. „Die Frage ist, wie wir uns als regionale Anbieter abgrenzen, aber gleichzeitig unsere Stärken nutzen können. Wir können nicht nur über den Preis, sondern müssen auch über Leistung gehen“, so Dr. Andreas Sommer. Auch Thomas Busse sieht Potenziale: „Wenn man die Ressourcen des lokalen Einzelhandels bündelt, könnte er eine reelle Chance gegenüber den großen Playern wie Amazon haben.“ Martin Jochem ergänzte: „Unsere Aufgabe ist es, das Thema ganzheitlich zu betrachten.

Die Studierenden erhielten durch die vielseitige Diskussion neue Denkanstöße für das Projekt: „Uns wurde noch einmal deutlicher, dass die lokale Wirtschaft gerade in dieser Zeit vor vielen Herausforderungen steht. Positiv ist uns auch aufgefallen, dass bereits viele kreative Lösungsvorschläge vorhanden sind“, so dpm-Studentin Stephanie Griesenbrock. Es spielt alles zusammen und Themen wie Logistik und Klima müssen vernetzt werden. Dabei spielen auch Dinge wie Bequemlichkeit eine Rolle.“