Zum Inhalt springen

Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
24.11.2020

Nur Profiteure auf allen Seiten

Fachhochschule Südwestfalen unterstützt heimische Unternehmen im Rahmen eines Forschungsvorhabens bei der Digitalisierung

Hagen. Die Fachhochschule Südwestfalen unterstützt die regionale Wirtschaft tatkräftig bei den Herausforderungen der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. An den Hochschulstandorten Hagen und Soest gibt es ein gemeinsames Forschungsvorhaben unter dem Titel KI-gestützte Prozessautomatisierung. Mit im Boot sind sechs heimische Firmen, darunter der Hagener Nahversorger Enervie. Dort arbeiten nun zwei Studenten an ihren Bachelorarbeiten.

Ein gemeinsames Projekt, von dem alle Partner gleichermaßen profitieren – es ist die klassische Win-win-Situation, die die Fachhochschule Südwestfalen an ihren Standorten in Hagen und Soest gerade mit sechs Firmen aus der Region schmiedet. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens unterstützt die Hochschule die Firmen bei der Automatisierung ihrer Prozesse. Das Projekt befindet sich im Aufbau, aber bereits jetzt hat es mindestens zwei Gesichter. Max Aberman und Jannis Nacke studieren Wirtschaftsinformatik beziehungsweise Business Administration with Informatics in Hagen beziehungsweise Soest. Ihre Bachelorarbeiten absolvieren sie in Kooperation mit Enervie. Der Nahversorger ist einer der sechs Projektpartner aus der Wirtschaft.

„Der lokale Bezug zur Wirtschaft ist ja ohnehin eine wichtige Kompetenz unserer Hochschule. Mit diesem Forschungsvorhaben leisten wir weitere unmittelbare Unterstützung“, sagt Julian Koch, der das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. André Coners für den Hagener Fachbereich Technische Betriebswirtschaft koordiniert. Auch die Zusammenarbeit mit Enervie bewertet Koch ausschließlich positiv. „Das ist für unsere Absolvent*innen eine hoch attraktive Branche. Hier gibt es großen Automatisierungsbedarf ohne festgefahrene Routinen.“ Das sieht auch Prof. Dr. Ralf Plattfaut so. „Unsere Studierenden leisten hier so etwas wie Pionierarbeit, die sich dann sogar auf andere Unternehmen der Branche übertragen ließe“, so Plattfaut, der das Projekt am Soester Fachbereich Elektrische Energietechnik lenkt.

Auch bei Enervie ist man von der Zusammenarbeit überzeugt. „Wir haben uns vorgenommen, den in den letzten Monaten erfolgreich eingeschlagenen Weg der Digitalisierung und Automatisierung im kaufmännischen Bereich im Sinne einer digitalen Transformation weiter zu beschleunigen. Unsere Kooperation mit der Fachhochschule Südwestfalen unterstützt dieses Ziel wissenschaftlich und vielversprechend“, so Enervie-Vorstandssprecher Erik Höhne. Die Chancen stehen übrigens überaus gut, dass den Pionieren Max Aberman und Janis Nacke weitere Studierende aus Hagen und Soest folgen werden.  „Die beide leisten starke Arbeit und sind äußerst motiviert. Es wird Anschlussprojekte mit weiteren sehr guten Studierenden geben“, verspricht Julian Koch, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen.