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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
09.10.2020

Hybridsemester an der Fachhochschule gestartet

Gut 600 Studienanfänger*innen beginnen ihr Studium in Soest

Soest. Die meisten Studierenden sind jetzt in das Wintersemester 2020/21 gestartet – einige analog vor Ort, ein großer Teil digital im Rahmen von Online-Konferenzen. Die Vorkurse sind fast geschafft, die meisten „Erstis“ begrüßt und am Montag (12. Oktober) startet ein Großteil der Vorlesungen – überwiegend online, in Kleingruppen auch in Präsenz auf dem Campus. Der Vorlesungsbetrieb für den Fachbereich Agrarwirtschaft beginnt am 2. November.

In diesem Jahr läuft alles anders. Die große Willkommensparty für die Erstsemester muss Corona-bedingt ausfallen. Die meisten Studienanfänger*innen sind online vom heimischen Schreibtisch aus mit ihrem Studium gestartet. Online wird ab Montag auch ein Großteil der Vorlesungen abgehalten werden – das gilt ebenso für die höheren Semester. In kleinen Gruppen und unter strenger Einhaltung der Hygieneregeln ist Präsenzlehre in der Hochschule aber möglich. Gut 600 Erstsemester beginnen mit ihrem Studium an der Fachhochschule Südwestfalen in Soest. Genaue Studierendenzahlen liegen noch nicht vor. Noch immer ergeben sich durch „Nachrücker“ Änderungen.

Semesterstart zu Corona-Bedingungen – das war vor allem für jene eine Herausforderung, die jedes Jahr den Empfang der Studienanfänger organisieren. Alles eine Nummer kleiner, aber dafür nicht weniger herzlich – so der Anspruch der drei Soester Fachbereiche und des Wissenschaftlichen Zentrums Frühpädagogik. So wurden in dieser Woche Erstsemester der Studiengänge Maschinenbau, Design- und Projektmanagement (dpm), Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen in kleinen Gruppen vor Ort auf dem Campus begrüßt. Studentische Hilfskräfte hatten geholfen, die Willkommenspakete mit Fachhochschul-Kaffeebecher, -Maske, -Wasserflasche und mehr zu verteilen. Dpm-Student Julian Franzen beispielweise ist froh, dass sich der Campus zaghaft wieder mit Leben füllt: „Ein Hybrid-Semester ist auf jeden Fall besser als ganz zuhause zu sein. Man trifft sich wieder, hat sich jede Menge zu erzählen. Und man lernt in dieser Zeit viel dazu, was mit Digitalisierung zu tun hat. Praktisch ist auch, dass man gerade nicht fahren muss. In Summe wäre mir aber der Normalbetrieb auf jeden Fall lieber.“ Studentin Julina Faltin hat gemeinsam mit den Erstsemestern dpm eine kreative Foto-Challenge erarbeitet. Auch sie kann dem Hybridsemester positive Seiten abgewinnen: „Natürlich vermisse ich den Kontakt zu Kommiliton*innen und Professor*innen, aber ich habe in dieser Zeit gelernt, mich noch mehr selbst zu motivieren, wenn es zum Beispiel um das Lernen vor Klausuren geht.

Insgesamt ist die Meinung zum Hybridsemester eher zweigeteilt. Aber wir machen das Beste draus und akzeptieren die Rahmenbedingungen. Und die wieder steigenden Infektionszahlen zeigen es ja, die Vorsichtsmaßnahmen haben ihre Berechtigung.“ Das kann Studienanfänger Maurice Schäfer nur bestätigen: „Bisher hatte ich nur Online-Veranstaltungen. Zu einem anderen Zeitpunkt wäre der Studienstart sicher noch etwas cooler abgelaufen, aber insgesamt überwiegt bei mir die Freude darüber, dass es jetzt endlich losgeht. Wir haben eine super Begrüßung gehabt, alle geben sich unter den gegebenen Umständen sehr große Mühe.“