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MFH belegt bundesweiten Spitzenplatz bei der Einwerbung von Fördergeldern
Rund 1 Millionen Mark fließen jetzt in die Hochschul-Forschung
In diesen Tagen hat die Märkische Fachhochschule (MFH) Nachricht vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erhalten. Mit rund 1 Millionen Mark fördert das Ministerium in den nächsten Jahren insgesamt fünf Forschungsprojekte der Hochschule.
In diesen Tagen hat die Märkische Fachhochschule (MFH) Nachricht vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erhalten. Mit rund 1 Millionen Mark fördert das Ministerium in den nächsten Jahren insgesamt fünf Forschungsprojekte der Hochschule. Damit hat sich die MFH äußert erfolgreich an der Förderrunde 2001 des BMBF-Programms zur anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen beteiligt. Mit dieser Förderung sollen die Wettbewerbsvoraussetzungen der Fachhochschulen zum Einwerben von Drittmitteln für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung verbessert werden. Wie Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn erklärte "sind die Fachhochschulen besonders wichtig bei der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Forschung und Unternehmen. Die praxisorientierte Forschung ist ein Markenzeichen der Fachhochschulen. Sie ermöglicht eine zügige Umsetzung von Innovationen in neue Produkte und Verfahren".
Für das Programm stellte das Ministerium insgesamt 21,5 Millionen Mark bereit. Die Nachfrage der Fachhochschulen war enorm: 93 Fachhochschulen aus allen Bundesländern stellten 427 Anträge. 53 Fachhochschulen mit 107 Projekten werden in diesem Jahr vom BMBF gefördert. Spitzenreiter ist die FH Aachen mit sieben Projekten gefolgt von der MFH und der FH Gießen/Friedberg mit je fünf Projekten. Das Themenspektrum der MFH-Projekte ist weit gefasst: Zwei Anträge beziehen sich auf den Bereich Umwelttechnik, an der MFH vertreten von Prof. Dr. Dieter Ihrig. Gefördert werden die Projekte "Nutzung von Algenbiomasse zur Energiegewinnung" und "Entwicklung einer Methode zur simultanen Schwermetallbestimmung im Arbeitsschutz am Beispiel von Elektronik-Reparaturwerkstätten". Um "Anorganisch-organischen Nanokomposit als multifunktionelle Schutzschicht für schwarze Zinkoberflächen" dreht sich das Forschungsvorhaben von Prof. Dr. Peter Meisterjahn. Beide Hochschullehrer gehören dem Fachbereich Physikalische Technik an. Auch der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik in Hagen kann sich in diesem Jahr über finanzielle Unterstützung freuen. Prof. Dr. Ulrich Kuipers beschäftigt sich mit einem in Gebäudeabdichtungen integrierten flächigen Sensorsystem zur Leckagedetektion und -lokalisation. Gefördert wird ebenfalls ein Projekt von Prof. Dr. Helmut Sohlbach zum Thema "Integrierte Pixelverarbeitung für CMOS-Kameras mit seriellen Datenkanälen"