Zum Inhalt springen

Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
07.08.2020

Wissenschaftsministerin auf Stippvisite in Meschede

NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Parlamentarischer Staatssekretär Klaus Kaiser zu Besuch am Standort Meschede der Fachhochschule Südwestfalen

Meschede. Im Rahmen ihrer Sommertour durchs Sauerland machten NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Staatssekretär Klaus Kaiser heute (06.08.2020) auf dem Weg nach Bad Fredeburg auch Station an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede.

Für die Ministerin war es der erste Besuch in Meschede. Entsprechend hoch war ihr Interesse an diesem Standort der Fachhochschule Südwestfalen. Rektor Prof. Dr. Claus Schuster betonte, dass sich der Standort heute als moderne Hochschule mit bester Ausstattung darstellt. Auch die Studienangebote wie Data Science und Wirtschaftspsychologie schlagen fachlich eine neue zukunftsorientierte Richtung ein. Prof. Schuster stellte der Ministerin aktuelle Schwerpunktprojekte der Hochschule vor. Dazu zählen der Ersatzneubau des Hagener Hochschulgebäudes am Campus der FernUniversität sowie der Ausbau des bisherigen Studienortes Lüdenscheid zu einem weiteren Hochschulstandort. Parallel zur baulichen Erweiterung soll dort ein neuer thematischer Schwerpunkt im Bereich der Gesundheits- und Lebenswissenschaften entstehen. Dass sich die Hochschule neben dem Bereich Wirtschaftspsychologie weitere neue fachliche Profile erschlossen hat, verdeutlichte Schuster auch am Wissenschaftlichen Zentrum Frühpädagogik in Soest. Das bisherige Studienangebot im Bereich Frühpädagogik wird zum kommenden Sommersemester um einen Masterstudiengang Medienpädagogik erweitert. Die Resonanz auf das pädagogische Studienangebot ist mittlerweile so hoch, dass ein Ausbau hin zu einem eigenen Fachbereich Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften ansteht.

Die neuen geisteswissenschaftlichen Studienangebote, und damit ging Schuster auch auf die Frage der Ministerin nach erwarteten Studierendenzahlen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein, erschließen der Hochschule neue Zielgruppen. „Wir möchten in unserer Hochschule die Gesellschaft abbilden und haben den Anspruch auch Studiengänge anzubieten, die eher von Frauen nachgefragt werden. Mit diesen neuen Studienangeboten und auch weiteren, die die Digitalisierung thematisieren, werden wir unsere Studierendenzahlen stabil halten“, so Schuster.

Stellvertretend für die ausgeprägte Forschungstätigkeit an der Fachhochschule Südwestfalen gaben die Mescheder Hochschullehrer*innen Prof. Dr. Thomas Kopinski und Prof. Dr. Bianca Will Einblicke in ihre Aktivitäten. Prof. Kopinski stellte ein internationales Forschungsvorhaben mit der Fa. BMW und einer Londoner Hochschule vor, das mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz die Bild- und Videoanalyse bei Crash-Tests automatisieren möchte.

Prof. Will demonstrierte den vielfältigen Einsatz der Radartechnik. So entwickelt sie derzeit ein Konzept für den Einsatz der Radartechnik bei der zerstörungsfreien Prüfung der Trockenheit von Estrich.

Auch die Corona-Pandemie war Thema beim Besuch. Die Ministerin und Prof. Schuster waren sich einig, dass die Krise auch das Studium und die Lehre nachhaltig beeinflussen wird. „Das, was wir durch Corona für den digitalen Unterricht gelernt haben, werden wir weiterentwickeln und damit werden wir auch Studierende außerhalb der Region erreichen“, warf Schuster einen Blick in die Zukunft.