Pressemitteilung-Detail

Ein Alleskönner, der für Aufmerksamkeit sorgen soll
Studierende der Fachhochschule Südwestfalen in Lüdenscheid gewinnen hochdotierten Architekturwettbewerb
Lüdenscheid. Der Solar Decathlon ist ein international renommierter studentischer Architekturwettbewerb, der 2021 in Wuppertal stattfinden wird. Das wussten Sie nicht? Viele wissen das nicht. Und das weiß auch der Veranstalter. Deshalb schrieb er schon vorher einen Wettbewerb aus, der den eigentlichen Wettbewerb bekannter machen soll. Gewonnen hat den ein Team der Fachhochschule Südwestfalen in Lüdenscheid. Der Lohn: 5000 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Am Anfang war alles noch ganz weit weg. Alles nur Theorie. Nicht greifbar. Als Prof. Dr. Anne Wehmeier ihre Studierendengruppe aus dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen – Energie und Gebäude für die Teilnahme am Wettbewerb motivierte, da war gefühlt noch ewig Zeit. Je näher der Abgabetermin aber rückte, desto mehr zog das Projekt die Studierenden in ihren Bann. Desto mehr Biss entwickelten sie. Desto mehr wuchs die sechsköpfige Gruppe, bestehend aus fünf Studierenden und einem Schüler des Berufskollegs für Technik, zusammen. „Am Ende haben wir uns nochmal richtig ins Zeug gelegt“, sagt Carolin Zacharias, „unser Projekt wurde auf dem Papier, aber auch in unseren Köpfen immer größer.“
Gesucht war ein architektonischer Entwurf für einen Informationspunkt, der ebenfalls in Wuppertal stehen und auf den Solar Decathlon aufmerksam machen soll. Aufmerksamkeit ist allerdings ein knappes und besonders in der Innenstadt, wo das Siegermodell bald stehen soll, hart umkämpftes Gut. Wie also lockt man die Laufkundschaft zum Infopunkt? „Das war eine zentrale Fragestellung in unseren Planungen“, sagt Carolin Zacharias. „Wir haben uns für eine überdachte, begehbare Treppe entschieden. Die weckt Neugier und ermöglicht Interaktivität“.
An den Innenwänden des so geschaffenen „Treppenraumes“ wird die Geschichte der Energiegewinnung erzählt. Die Treppe dient dabei als Zeitstrahl. Unten beginnt man in grauer Vorzeit. „Mit jeder Stufe nähert man sich der Gegenwart. Die ist auf dem Plateau erreicht. Auf dem Rückweg blickt man dann schrittweise in die Zukunft“, erklärt Carolin Zacharias. Auf den Außenseiten geht es um Fragen des Klimawandels und des energieneutralen städtischen Lebens. Der Entwurf kann aber noch mehr. Er verkörpert seine Botschaft. Sein Baumaterial ist zu 100 Prozent recyclebar, er ist durch Solarzellen auf dem Dach energieautark, und er ist über einen virtuellen Rundgang sogar praktisch barrierefrei.
Wer einen solchen Alleskönner entwirft, geht doch bestimmt siegessicher zur Preisverleihung. „Auf keinen Fall“, sagt Carolin Zacharias, „wir haben bei der Preisvergabe, die in diesem Jahr per Videokonferenz stattfinden musste, ganz schön gezittert, uns danach aber auch ordentlich gefeiert.“ Völlig zurecht, wie ihre Professorin Anne Wehmeier findet. Sie ist stolz auf die Gruppe. „Ich habe bei der Preisverleihung auch mitfiebernd vor dem Laptop gesessen und mich dann tierisch gefreut. Die Gruppe hat das verdient. Sie haben mit einer Mischung aus Herzblut und Spaß gewonnen, weil sie ein Modell entworfen haben, das von oben bis unten perfekt durchdacht ist.“
Gesucht war ein architektonischer Entwurf für einen Informationspunkt, der ebenfalls in Wuppertal stehen und auf den Solar Decathlon aufmerksam machen soll. Aufmerksamkeit ist allerdings ein knappes und besonders in der Innenstadt, wo das Siegermodell bald stehen soll, hart umkämpftes Gut. Wie also lockt man die Laufkundschaft zum Infopunkt? „Das war eine zentrale Fragestellung in unseren Planungen“, sagt Carolin Zacharias. „Wir haben uns für eine überdachte, begehbare Treppe entschieden. Die weckt Neugier und ermöglicht Interaktivität“.
An den Innenwänden des so geschaffenen „Treppenraumes“ wird die Geschichte der Energiegewinnung erzählt. Die Treppe dient dabei als Zeitstrahl. Unten beginnt man in grauer Vorzeit. „Mit jeder Stufe nähert man sich der Gegenwart. Die ist auf dem Plateau erreicht. Auf dem Rückweg blickt man dann schrittweise in die Zukunft“, erklärt Carolin Zacharias. Auf den Außenseiten geht es um Fragen des Klimawandels und des energieneutralen städtischen Lebens. Der Entwurf kann aber noch mehr. Er verkörpert seine Botschaft. Sein Baumaterial ist zu 100 Prozent recyclebar, er ist durch Solarzellen auf dem Dach energieautark, und er ist über einen virtuellen Rundgang sogar praktisch barrierefrei.
Wer einen solchen Alleskönner entwirft, geht doch bestimmt siegessicher zur Preisverleihung. „Auf keinen Fall“, sagt Carolin Zacharias, „wir haben bei der Preisvergabe, die in diesem Jahr per Videokonferenz stattfinden musste, ganz schön gezittert, uns danach aber auch ordentlich gefeiert.“ Völlig zurecht, wie ihre Professorin Anne Wehmeier findet. Sie ist stolz auf die Gruppe. „Ich habe bei der Preisverleihung auch mitfiebernd vor dem Laptop gesessen und mich dann tierisch gefreut. Die Gruppe hat das verdient. Sie haben mit einer Mischung aus Herzblut und Spaß gewonnen, weil sie ein Modell entworfen haben, das von oben bis unten perfekt durchdacht ist.“