Pressemitteilung-Detail

Lernplattform für digitale Lehrbriefe in der Informatik
Stifterverband und Wissenschaftsministerium fördern digitale Hochschullehre an der Fachhochschule Südwestfalen
Iserlohn. An den Hochschulen hat seit Corona die digitale Lehre verstärkt Einzug gehalten. Umso wichtiger ist es, die Studierenden auch digital beim Selbststudium zu unterstützen - niederschwellig und praxisorientiert, und ihnen dafür auch eine entsprechende technische Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fördert gemeinsam mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen ein Tandem-Projekt der Fachhochschule Südwestfalen und der Universität Paderborn zur Entwicklung einer Lernplattform für digitale Lehrbriefe in der Informatik.
„Eine Erfahrung aus meiner Lehrtätigkeit ist, dass die stetigen Innovationsschübe in der Informatik eine agile Form der Lehre und eine forschende Art des Lernens erfordern“, meint FH- Projektleiter Prof. Dr. Heiner Giefers, der im Iserlohner Studiengang Informatik die Fächer Programmierung, Computersysteme und Machine Learning lehrt. Die Studierenden haben heute über YouTube, MOOCs, digitale Bibliotheken und viele andere Internetquellen Zugriff auf einen riesigen Bestand an Wissen und Informationen. „Als Hochschullehrer möchte ich unsere Studierenden in ihrem eigenen Lernprozess unterstützen, indem ich ihnen didaktisch strukturierte Lernmaterialien bereitstelle, methodische Kompetenzen vermittle und sie in die Lage versetze, Erfahrungswissen selbständig zu erarbeiten“, so Giefers.
Neben guten Lernmaterialien sind auch die bereitgestellten Arbeitsmittel zentral für eine praxisnahe Lehre. „Für Studiengänge der Informatik oder für die mit einem hohen Informatikanteil bedeutet dies Zugang zu leistungsfähigen Computersystemen. Beispielsweise erfordert unsere Lehre auf den Gebieten der Künstlichen Intelligenz, Big Data oder GPU-Computing komplexe Systemarchitekturen“, erklärt der Hochschullehrer.
Ziel des Tandem-Projekts beider Hochschulen ist es, Studierenden die Verwendung vorhandener Hochleistungsrechner-Ressourcen universitärer Rechenzentren ohne spezielle Vorkenntnisse zu ermöglichen. Der Zugriff auf diese Ressourcen erfolgt mittels digitaler Lehrbriefe, bei denen die enthaltenen Lehrtexte, Fallstudien und Übungsaufgaben durch die Studierenden interaktiv ausführbar und veränderbar sind.
„Konkret sieht das so aus, dass wir digitale Lernmaterialien auf Basis von sogenannten Jupyter Notebooks erstellen, welche Lehrinhalte, Programmcode und daraus erzeugte Resultate in einem Dokument integrieren. Durch eine automatische Auslagerung ressourcenintensiver Berechnungen auf Hochleistungsrechner sind auch sehr komplexe, anwendungsrelevante Fallstudien möglich“, zeigt Giefers die Vorteile auf.
Die notwendige IT-Infrastruktur wird im Rahmen des Projekts als Referenzplattform entwickelt, erprobt und veröffentlicht, um sie anschließend auch anderen Hochschulen als Anwendung anzubieten. Das Projekt wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Wissenschaftsministerium NRW im Rahmen des Projekts Fellowship für Innovationen in der Digitalen Hochschullehre NRW gefördert.
Neben guten Lernmaterialien sind auch die bereitgestellten Arbeitsmittel zentral für eine praxisnahe Lehre. „Für Studiengänge der Informatik oder für die mit einem hohen Informatikanteil bedeutet dies Zugang zu leistungsfähigen Computersystemen. Beispielsweise erfordert unsere Lehre auf den Gebieten der Künstlichen Intelligenz, Big Data oder GPU-Computing komplexe Systemarchitekturen“, erklärt der Hochschullehrer.
Ziel des Tandem-Projekts beider Hochschulen ist es, Studierenden die Verwendung vorhandener Hochleistungsrechner-Ressourcen universitärer Rechenzentren ohne spezielle Vorkenntnisse zu ermöglichen. Der Zugriff auf diese Ressourcen erfolgt mittels digitaler Lehrbriefe, bei denen die enthaltenen Lehrtexte, Fallstudien und Übungsaufgaben durch die Studierenden interaktiv ausführbar und veränderbar sind.
„Konkret sieht das so aus, dass wir digitale Lernmaterialien auf Basis von sogenannten Jupyter Notebooks erstellen, welche Lehrinhalte, Programmcode und daraus erzeugte Resultate in einem Dokument integrieren. Durch eine automatische Auslagerung ressourcenintensiver Berechnungen auf Hochleistungsrechner sind auch sehr komplexe, anwendungsrelevante Fallstudien möglich“, zeigt Giefers die Vorteile auf.
Die notwendige IT-Infrastruktur wird im Rahmen des Projekts als Referenzplattform entwickelt, erprobt und veröffentlicht, um sie anschließend auch anderen Hochschulen als Anwendung anzubieten. Das Projekt wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Wissenschaftsministerium NRW im Rahmen des Projekts Fellowship für Innovationen in der Digitalen Hochschullehre NRW gefördert.