Pressemitteilung-Detail

Deutschkurse für Flüchtlinge finden jetzt online statt
Fachhochschule bereitet Flüchtlinge auf ein Studium in Deutschland vor
Iserlohn. Die Corona-Krise beeinträchtigt nicht nur das Studium an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Auch die studienvorbereitenden Deutschkurse für Flüchtlinge, die die Hochschule seit 2017 an allen Standorten anbietet, konnten seit Mitte März nicht mehr in der Hochschule stattfinden. Kristina Senne-Wawrzonkowska, die im Akademischen Auslandsamt für die Standorte Iserlohn und Hagen die flüchtlingsbezogenen Aktivitäten der Hochschule koordiniert, hat schnell eine Lösung gefunden und den Deutschunterricht auf ein Onlineformat umgestellt, mit erstaunlichen Erfahrungen.
Seit 2017 nimmt die Fachhochschule Südwestfalen an dem Programm „NRWege ins Studium“, gefördert vom DAAD aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, teil. Dieses Programm möchte mit studienvorbereitenden und -begleitenden Sprachkursen, Beratung und Begleitung während des Studiums und einem Stipendienprogramm für eine umfassende Betreuung und erfolgreiche Integration von Flüchtlingen sorgen. In beschränktem Umfang können seit diesem Jahr auch andere ausländische Studieninteressierte an den Kursen teilnehmen. Die Hochschule bietet Sprachkurse ab dem Niveau B2 an bis hin zur Sprachprüfung Telc C1 Hochschule, gibt Informationen zur Studien-oder Berufswahl und vermittelt auch kulturelle Unterschiede im Lernumfeld der FH oder bei Alltagssituationen.
Hierfür stehen zwei Ansprechpartnerinnen zur Verfügung, für die Standorte Iserlohn und Hagen ist das Kristina Senne-Wawrzonkowska. Sie berät und begleitet die Flüchtlinge nicht nur und organisiert das Kurzprogramm, sondern erteilt als Dozentin gemeinsam mit Momo Evers auch den Sprachunterricht. Der derzeitige B2 Kurs in Iserlohn wurde durch Corona im März unterbrochen und findet seit Anfang April jetzt online statt. Die 13 Teilnehmer*innen aus Lettland, dem Iran, Syrien und der Türkei nutzen für den Unterricht nun ihre Handys und Laptops. „Wir haben schnell ein tragfähiges und auf die Bedürfnisse der Teilnehmer*innen abgestelltes Konzept entwickelt“, berichtet Kristina Senne-Wawrzonkowska. Vormittags erhalten alle Lernvideos mit Erklärungen zu Grammatik, Übungen und Aufgaben des Tages. Um 14.00 Uhr trifft man sich auf der Zoom-Plattform zum gemeinsamen Unterricht. Bis zum Abend müssen die Hausaufgaben gelöst und an die Dozentinnen geschickt werden.
„Die Rückmeldungen zu der neuen Form des Unterrichts sind überaus positiv und wir machen ganz neue Erfahrungen. Dadurch, dass alle zu Hause sind und uns zeigen können, wie sie leben, sind wir als Dozentinnen sind viel näher dran an der Lebenswelt der Kursteilnehmer*innen und die Atmosphäre ist viel familiärer geworden“, freut sich die Dozentin. Und auch darüber, dass die gegenseitige Unterstützung bei den Teilnehmer*innen zugenommen hat. Sie geben sich untereinander Tipps zum Lernen, tauschen Informationen aus und kommunizieren viel mehr miteineinander. Gemeinsam durch die Krise, das wird auch beim Deutschlernen an der Fachhochschule Südwestfalen praktiziert.
Nach dem erfolgreichen Start in Iserlohn sollen nun auch die Kurse in Meschede und Soest auf das Online-Format umgestellt werden.
Hierfür stehen zwei Ansprechpartnerinnen zur Verfügung, für die Standorte Iserlohn und Hagen ist das Kristina Senne-Wawrzonkowska. Sie berät und begleitet die Flüchtlinge nicht nur und organisiert das Kurzprogramm, sondern erteilt als Dozentin gemeinsam mit Momo Evers auch den Sprachunterricht. Der derzeitige B2 Kurs in Iserlohn wurde durch Corona im März unterbrochen und findet seit Anfang April jetzt online statt. Die 13 Teilnehmer*innen aus Lettland, dem Iran, Syrien und der Türkei nutzen für den Unterricht nun ihre Handys und Laptops. „Wir haben schnell ein tragfähiges und auf die Bedürfnisse der Teilnehmer*innen abgestelltes Konzept entwickelt“, berichtet Kristina Senne-Wawrzonkowska. Vormittags erhalten alle Lernvideos mit Erklärungen zu Grammatik, Übungen und Aufgaben des Tages. Um 14.00 Uhr trifft man sich auf der Zoom-Plattform zum gemeinsamen Unterricht. Bis zum Abend müssen die Hausaufgaben gelöst und an die Dozentinnen geschickt werden.
„Die Rückmeldungen zu der neuen Form des Unterrichts sind überaus positiv und wir machen ganz neue Erfahrungen. Dadurch, dass alle zu Hause sind und uns zeigen können, wie sie leben, sind wir als Dozentinnen sind viel näher dran an der Lebenswelt der Kursteilnehmer*innen und die Atmosphäre ist viel familiärer geworden“, freut sich die Dozentin. Und auch darüber, dass die gegenseitige Unterstützung bei den Teilnehmer*innen zugenommen hat. Sie geben sich untereinander Tipps zum Lernen, tauschen Informationen aus und kommunizieren viel mehr miteineinander. Gemeinsam durch die Krise, das wird auch beim Deutschlernen an der Fachhochschule Südwestfalen praktiziert.
Nach dem erfolgreichen Start in Iserlohn sollen nun auch die Kurse in Meschede und Soest auf das Online-Format umgestellt werden.