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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
18.06.2004

Fünf Firmen in drei Tagen: Studierende der FH informierten sich über Computersimulation bei Automobilfirmen

Ein volles Programm hatten sich die Studierenden der Studienrichtung Konstruktionstechnik der Fachhochschule Südwestfalen bei ihrer diesjährigen Exkursion unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Hannibal vorgenommen.

Ein volles Programm hatten sich die Studierenden der Studienrichtung Konstruktionstechnik der Fachhochschule Südwestfalen bei ihrer diesjährigen Exkursion unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Hannibal vorgenommen. Fünf Firmen der Automotive Industrie wurden in drei Tagen besichtigt, mit dem Ziel, Einblicke in die unternehmerische Praxis des computergestützten Entwickelns von Produkten zu erhalten. Hilite International, Automobilzulieferer mit Standorten in Marktheidenfeld und Nürtingen und erstes Exkursionsziel, präsentierte sich den Studierenden als möglicher Arbeitgeber. Einblicke erhielten die Iserlohner unter anderem in den Konstruktionsbereich und in den Reinluftraum, wo Präzisionsbauteile, beispielsweise Komponenten von Einspritzdüsen für Dieselmotoren der neuesten Generation hergestellt werden. Bei Audi in Ingolstadt standen die Simulations- und Berechnungsumfänge von Verbrennungsmotoren im Vordergrund. Beeindruckt zeigten sich die Studierenden bei der Besichtigung des Presswerks, des Karosserieschweißens und des Entmontagebereichs des Audi A4 von dem hohen Grad der Produktionsautomatisierung. Die Fertigungsstraße der Tauchbad-lackierung von Rohkarossen konnten die Exkursionsteilnehmer bei BMW in München in Augenschein nehmen. Dieser nahezu menschenlose Teilbereich der Fertigung stellte einen krassen Gegensatz zu dem vorher besichtigten Entwicklungsbereich bei Audi dar. Auch die Dimension der Tauchbadanlagen, die sich über eine Länge von rund 500 Metern erstrecken, war beeindruckend. Hyundai in Rüsselsheim war die nächsten Station der Exkursion, wo das neue firmeninterne Entwicklungszentrum besucht wurde. Highlight des Aufenthaltes war die Besichtigung von Europas modernsten Motorenprüfständen. Bevor es zurück an die Hochschule ging, wurde noch ein Abstecher zur Firma PTC in Frankfurt eingelegt, einem Softwarehersteller, dessen Produkte auch an der Fachhochschule Südwestfalen verwendet werden. Einig waren sich die Studierenden, dass die Exkursion ihnen neue Perspektiven vor allem in Hinblick auf den baldigen Berufseintritt vermittelt hat. Bei allen Firmen wurden den Studierenden berufliche Einstiegsmöglichkeiten angeboten. Für Prof. Hannibal ein Beweis, dass die Absolventen der Fachhochschule bestens für den Berufseinstieg gerüstet sind. Im Ergebnis konnte festgehalten werden, dass in den großen Automobilwerken die Methoden und Verfahren der Simulationstechnik in Gegensatz zur mittelständischen Industrie bereits Stand der Technik sind und für die bessere und vorausschauende Darstellung von industriellen Prozessabläufen bereits eingesetzt werden. Finanziell unterstützt wurde die Exkursion vom Förderverein der Fachhochschule Südwestfalen.