Pressemitteilung-Detail

Fachhochschule schickt Studierende in die Wüste
R4 Team Westfalen startet mit vier Autos bei der 4L Trophy nach Marroko
Soest. Richtig los geht es erst am 20. Februar. Um den Start nicht zu verpassen, hat sich das R4 Team Westfalen der Fachhochschule Südwestfalen aber schon jetzt auf den Weg gemacht. Acht Studierende in vier Fahrzeugen – an Bord insgesamt 200 Kilogramm Hilfsgüter für marokkanische Kinder – nehmen das Abenteuer der 4L Trophy von Biarritz nach Marrakesch auf sich. Damit ist zum 11. Mal ein Team der FH bei der Rallye dabei.
Schrauben, Schweißen, Sponsoren werben – hinter den Studierenden liegen Monate Arbeit. Die gut 30 Jahre alten R4’s machen optisch einen guten Eindruck, doch etwas Restnervosität bleibt: „Die Autos laufen halbwegs, bis Frankreich sollten wir kommen.“, scherzt Fahrer Gerrit Goihl bei der Abfahrt. Bis Frankreich wird nicht reichen, tatsächlich liegen mit Hin- und Rückreise von Soest über Lille, Biarritz, durch die Sahara bis in den Südwesten Marokkos mehr als 7.700 Kilometer vor den Studierenden in ihren kultigen Kisten. Die vier Autos sind bis unters Dach voll bepackt mit jeweils 50 Kilogramm Schulmaterialien, Proviant und Ersatzteilen. Warme Schlafsäcke sind ebenfalls an Bord, denn ein paar Nächte wird das R4 Team Westfalen unter dem Sternenhimmel in der Wüste übernachten. Sie sind aber nicht allein, in diesem Jahr haben sich wieder mehr als 100 studentische Teams aus ganz Europa angemeldet. Teilnehmen dürfen nur eingeschriebene Studierende im Alter von 18 bis 28 Jahren. Bei der Rallye geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um Teamgeist, Ausdauer und den guten Zweck.
An der Fachhochschule Südwestfalen wird das Projekt von Dr. Jens Bechthold, Professor am Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik, und Mitarbeitern im Kfz-Labor betreut. Mit deren Unterstützung haben die Studierenden die Fahrzeuge repariert und können jetzt im Ernstfall kleinere Reparaturen während der Tour selbst erledigen.
An der Fachhochschule Südwestfalen wird das Projekt von Dr. Jens Bechthold, Professor am Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik, und Mitarbeitern im Kfz-Labor betreut. Mit deren Unterstützung haben die Studierenden die Fahrzeuge repariert und können jetzt im Ernstfall kleinere Reparaturen während der Tour selbst erledigen.