Pressemitteilung-Detail

Vom Maschinenbau zum Lehramt
Ingenieur Julian Brenken startet Laufbahn als Berufsschullehrer
Meschede/Paderborn. Anfang November hat Julian Brenken seinen Dienst als Berufsschullehrer am Richard-von-Weizäcker-Berufskolleg in Paderborn angetreten. Der Weg dorthin führte ihn nach einer Ausbildung zum Industriemechaniker zunächst in ein Maschinenbau-Studium in Meschede.
Vom Ingenieur zum Lehrer: Für Julian Brenken begann es gegen Ende seines Studiums mit einem im Foyer der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede ausgehängten Zeitungsartikel über die Studienoption Lehramt. Elektrotechnik- und Maschinenbau-Studierende können dort über bildungswissenschaftliche Zusatzmodule die Zugangsberechtigung für einen Master of Education in Paderborn erwerben. „Ich habe mich schon während meines Bachelorstudiums dort in der Uni-Bibliothek aufgehalten“, erzählt Brenken. Bei der Gelegenheit suchte er das Gespräch mit einem Berater der Universität, der ihm die Laufbahn als Berufsschullehrer schmackhaft machte.
Erste Erfahrungen als Ausbilder konnte Brenken während seiner eigenen Ausbildung machen, wenn er jüngeren Azubis das Fräsen oder Schweißen beibrachte. „Das hat mir damals schon Spaß gemacht und ich habe auch mit dem Gedanken gespielt, Berufsschullehrer zu werden“, so Brenken. „Das habe ich aber schnell verworfen, weil ich auch nicht wusste, wie ich hier einsteigen sollte.“ Den Einstieg öffnete ihm die Studienoption. Brenken absolvierte die notwendigen Zusatzmodule und lernte erst einmal umzudenken: vom lösungsorientierten Ingenieur zum Lehrer, der verstehen muss, wie seine Schüler ticken. Letztlich fand der gebürtige Bad Wünnenberger so seine Berufung. Und mit dem Beginn seiner Lehrer-Laufbahn schließt sich ein Kreis: Nach seinem Masterstudium und dem Vorbereitungsdienst hat er dort als Lehrer angefangen, wo er einst selbst sein Fachabitur machte.