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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
30.10.2019

Als Gastdozentin in Bangkok

Prof. Dr. Anne Jacobi unterrichtete an der University of the Thai Chamber of Commerce

Bangkok/Meschede. Guten Tag heißt in Thailand „sawadiikha“ (oder „sawadikrap“ für Männer) und man faltet beide Hände wie zum Gebet vor der Brust - eine der ersten Lektionen, die Prof. Dr. Anne Jacobi bei ihrem Auslandsaufenthalt in Bangkok lernte. Von Mai bis Juni unterrichtete die Marketingprofessorin vor Ort und machte sich als Gastdozentin ein Bild von der University of the Thai Chamber of Commerce.

„Ich fühlte mich dort wirklich gut aufgehoben“, erzählt Jacobi. „Die Thai sind sehr freundlich und offen gegenüber Fremden.“ An ihrem Seminar „Principles of Marketing“ nahmen Studierende aus Thailand, China, Korea und Malaysia teil. Der englischsprachige Unterricht war ähnlich strukturiert wie in Deutschland. Vorlesungen, Übungen und Seminare mit Verstehens- und Transferfragen wechselten sich ab. „Auffällig ist, dass die Studierenden hier offen sind und interagieren“, so Jacobi, „das habe ich beispielsweise in China anders erlebt.“ Gerne gesehen seien internationale Beispiele aus der Unternehmenswelt. Kulturell orientierten sich die Studierenden eher an anderen asiatischen Staaten. So lernte Jacobi, dass Musik aus Korea aktuell in Thailand der sprichwörtliche Hit sei.

Bangkok erlebte die aus Brilon stammende Professorin als Metropole und Mega-City mit ihren schönen und befremdlichen Seiten. Auf der einen Seite wunderschöne, opulente Tempelanlagen, auf der anderen Seite extremer Smog und ein von Armut gekennzeichnetes Straßenleben rund um die offenen Garküchen. Durch den morgendlichen Stau bewegte sich die Professorin auf ungewohnte Art und Weise: mit einem Mofa-Taxi in Schlangenlinien durch die stillstehenden Autos.

Was bleibt, ist der Rückblick auf eine sehr spannende Zeit und vielfältige Eindrücke. Und obwohl Anne Jacobi froh ist, wieder im Sauerland mit viel Grün und frischer Luft zurück zu sein, ist für sie klar: „Ich würde jedem Studierenden empfehlen, einmal für einen Auslandsaufenthalt nach Thailand zu gehen.“