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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
29.10.2019

Agrarwirtschaft: Alle Zeichen stehen auf Zukunft

74 Absolventen am Fachbereich Agrarwirtschaft der FH verabschiedet

Soest. Mit Stolz auf das Erreichte sich selbst auf die Schulter klopfen und dabei Kommilitoninnen und Kommilitonen vorläufig Servus sagen – das ist der feierliche Sinn der Absolventenfeier am Fachbereich Agrarwirtschaft. 74 Absolventinnen und Absolventen nahmen jetzt nach drei Jahren Bachelor- bzw. fünf Jahren Master-Studium der Agrarwirtschaft ihre Abschlussurkunden entgegen.

„Brauche ich das wirklich?“, diese Frage stellen sich Studierende häufiger im Laufe ihres Studiums, so Dekan Prof. Dr. Wolf Lorleberg. In Zeiten von jederzeit verfügbaren Inhalten über das Smartphone und digital unterstützten Farmmanagement-Systemen, sei die Frage berechtigt. Jedoch: „Wenn Sie diese Informationen fachlich nicht einordnen können, sind sie nutzlos. Selberdenken macht schlau, Downloaden eben nicht.“ Wie die Landwirtschaft und damit die Arbeitswelt in Zukunft aussehen werden, sei ungewiss. Mit Sicherheit haben die Absolventinnen und Absolventen aber mit ihrer Hochschulausbildung eine hervorragende Basis gelegt.
Agrarier verfügen über ein starkes Netzwerk – und das über die Studienzeit hinaus. Dafür warb noch einmal Dr. Heinz Peter Jennissen, stellvertretender Vorsitzender des Ehemaligenverbandes Susatia.

Nach wie vor schreiben sich mehr junge Männer als Frauen für den Studiengang Agrarwirtschaft ein. „70% der Erstsemester sind Männer.“, so Prof. Dr. Mechthild Freitag, Prorektorin für Internationales und Diversity. Umso größer war daher die Freude über das Engagement des Soroptimist International Clubs Soest. Erstmals vergaben die Soroptimistinnen einen Förderpreis für die herausragende Abschlussarbeit einer Absolventin der Agrarwirtschaft, die fachlich herausragt und sich darüber hinaus durch innovative Fragestellungen und Ideen sowie ein hohes Maß an Kreativität auszeichnet. Über die Ehrung freute sich in diesem Jahr Stephanie Ped. In ihrer Master-Abschlussarbeit (Note 1,0) befasste sie sich mit Einsatzmöglichkeiten von Sensortechnik zur Unterstützung für das Herdenmanagement am Beispiel der smaXtec-Pansenboli.

Zur guten Tradition gehört es, dass die Semestersprecher der Abschlussjahrgänge noch einmal „zusammenfassen“. Steffen Cizelsky, Semestersprecher des Bachelor-Jahrgangs, hob die Vorzüge des Studienortes Soest hervor, an dem ein Kontakt auf Augenhöhe zu Lehrenden üblich sei und Studierende auf die Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs zählen können. Christian Helms sprach für den Master-Jahrgang. Er freute sich darüber, dass sich der Fachbereich nicht nur mit Blick auf die Studierendenzahlen stetig weiterentwickle. Wie viele andere habe er die „vielen Treppenstufen bis hin zu den höher gelegenen Master-Hörsälen genommen“ und freut sich jetzt - der gute Ruf der Soester Absolventen eilt ihnen voraus – auf das bevorstehende Berufsleben.