Pressemitteilung-Detail

Wissensmanagement für Unternehmen
Hagener Hochschullehrer präsentierte Forschungsergebnisse auf Leistungsschau der NRW-Hochschulen in Düsseldorf
Wie kann man Wissen zum Nutzen eines Unternehmens, seiner Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden optimal managen? Welche geeigneten IT-Werkzeuge müssen hierfür entwickelt werden? Eine Antwort auf diese Fragen erhielten die Besucher des 1. Forschungsforums TRAFO von Prof. Dr. Herman Johannes vom Fachbereich Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen.
Wie kann man Wissen zum Nutzen eines Unternehmens, seiner Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden optimal managen? Welche geeigneten IT-Werkzeuge müssen hierfür entwickelt werden? Eine Antwort auf diese Fragen erhielten die Besucher des 1. Forschungsforums TRAFO von Prof. Dr. Herman Johannes vom Fachbereich Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen.
Der Hagener Hochschullehrer präsentierte sein Forschungsprojekt "Wissensmanagement" auf der Leistungsschau der NRW-Hochschulen, die gemeinsam vom Wissenschaftsministerium und der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" (AIF) in der Düsseldorfer Fachhochschule veranstaltet wurde. 13 NRW-Fachhochschulen stellten dort ihre aktuellen Forschungsergebnisse in einer Ausstellung interessierten Unternehmen vor. Alle Forschungsprojekte werden im Rahmen des Förderprogramms "Transferorientierte Forschung an Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen (TRAFO)" vom Wissenschaftsministerium finanziell gefördert.
Die Veranstaltung wurde von Ministerin Hannelore Kraft eröffnet, die insbesondere den Beitrag der Fachhochschulen für den Wissenstransfer mit der Wirtschaft betonte: "Wir stellen nicht ohne Grund bis 2006 rund 14 Millionen Euro für TRAFO bereit. Fachhochschulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Lösung praxisbezogener Problemstellungen und sind Partner für die regionalen Unternehmen. Dies unterstütze ich vehement, denn wir müssen möglichst viele Brücken bauen, um Wissenschaftler und Unternehmen zusammen zu bringen. Dies ist einer der Zukunftsschlüssel für die Innovationsfähigkeit unseres Landes."
Ziel des Forschungsvorhabens von Prof. Johannes ist die Entwicklung eines Vorgehensmodells für die Konzeption und Realisierung eines Wissens-managements in mittelständischen Unternehmen. Ein Wissensmanagement hat als primäre Aufgabe, das Wissen von Spezialisten im Unternehmen zu erfassen, zu speichern und für andere Mitarbeiter verfügbar zu machen. "Damit können", so Prof. Johannes, "die Geschäftsprozesse auch dann ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden, wenn ein Spezialist wegen Urlaub oder Krankheit gerade nicht zur Verfügung steht". Auch die im Unternehmen vorhandenen digitalen Informationen wie Dokumente, Verträge, eMails usw. sollen in einer Wissensdatenbank gespeichert werden. Das Wissen soll geeignet strukturiert und klassifiziert werden, um die Suche nach Informationen ähnlich wie bei Suchmaschinen effizient zu gestalten.
Im Rahmen des Forschungsprojekts wird auch ein Democenter aufgebaut, in dem eine breite Palette von geeigneten IT-Werkzeugen getestet und bewertet wird. Der Industrie soll dort die Möglichkeit geboten werden, sich einen Überblick über die am Markt erhältliche Software zu verschaffen. Das Forschungsprojekt wird in Kooperation mit verschiedenen regionalen Unternehmen, darunter auch die Firmen Douglas, Kostal und Wila Leuchten, durchgeführt.