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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
08.07.2019

Angebot und Nachfrage perfekt zusammengeführt

Prof. Dr. Karsten Fleischer von der Fachhochschule Südwestfalen vermittelte seinem Absolventen eine Einstiegschance bei der Hagener Firma Rafflenbeul

Hagen. Drei Männer, eine Meinung. Constantin Brenke, Prof. Dr. Karsten Fleischer und Christoph Rafflenbeul-Dormeyer sind sich einig. Sie sind sich einig darin, dass ihre Kooperation genau das Richtige ist. Constantin Brenke ist genau der richtige Mitarbeiter, den Unternehmer Rafflenbeul-Dormeyer gesucht hatte. Und Hochschullehrer Fleischer erwischte genau den richtigen Zeitpunkt, um beide an einen Tisch zu bringen. Wenn auch etwas zufällig. Eine Erfolgsgeschichte.

Prof. Dr. Karsten Fleischer ist in diesem Fall so etwas wie ein Vermittler. Erst meldete sich Constantin Brenke bei ihm. Der Student suchte einigermaßen dringend ein Thema für seine Masterarbeit. Und kurze Zeit später hatte Fleischer dann Christoph Rafflenbeul-Dormeyer am Telefon. Der Hagener Unternehmer suchte jemanden, der sich in seinem Betrieb um Qualitätsmanagement kümmern kann. Schließlich stand die Zertifizierung an. „Es liegt doch nahe, direkt vor der Haustür zu fragen, daher habe ich mich an der Hagener Fachhochschule umgehört“, erklärt Rafflenbeul-Dormeyer. Prof. Fleischer schaltete sofort. Und erfolgreich. Inzwischen ist Constantin Brenke bei der Hagener Stahlwarenfabrik Rafflenbeul fest angestellt.

Was genau Constantin Brenke bei Rafflenbeul geleistet hat, ist – wie es sich für eine Masterarbeit gehört – gar nicht so einfach zu erklären. Denn das, wofür er geholt wurde ist – wie es sich für eine Software-Lösung gehört – gar nicht so wirklich greifbar. Brenke sollte eine Software aussuchen. Eine, die zur Verbesserung des Qualitätsmanagements taugt. Möglichst maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Firma Rafflenbeul. Brenke begann zu sieben. Aus 20 wurden zehn, aus zehn sechs, aus sechs drei. Die letzten drei Anbieter auf der Liste wurden persönlich eingeladen, um ihre Produkte vorzustellen. Brenke legte sich auf einen Anbieter fest. Und Christoph Rafflenbeul-Dormeyer folgte dieser Empfehlung.

Inzwischen ist die Software installiert. „Wir füllen sie jetzt mit Leben“, sagt Rafflenbeul-Dormeyer und deutet dabei auf Constantin Brenke. Denn das Leben hinter dieser Software, das ist er, das ist sein neuer Auftrag. Inzwischen ist Brenke fest angestellt. „Um den Einführungsprozess zu begleiten“, erklärt Christoph Rafflenbeul-Dormeyer. Mit Bordmitteln wäre Rafflenbeul nicht weitergekommen. Wollte er auch gar nicht. „Wir stecken oft tief im Tagesgeschäft und das Thema Qualitätsmanagement ist gewachsen, kompliziert gewachsen. Wir mussten es auf breitere Beine stellen, um hier besser zu werden. Es geht um Zukunftsfähigkeit, um Konkurrenzfähigkeit“, so der Unternehmer.

Auf Constantin Brenkes Schultern lastet also schon zum Start in die berufliche Karriere durchaus eine ordentliche Portion Verantwortung. „Das ist in Ordnung“, sagt der, „die Zusammenarbeit ist gut, die Arbeit ist produktiv und macht Spaß“. Sein Chef sieht das nicht anders. Und Prof. Dr. Fleischer? Der arbeitet am Beispiel seiner Vermittlerrolle eine große Stärke der Fachhochschule Südwestfalen heraus. „Unsere Nähe zu Studierenden und Firmen hat sich hier ausgezahlt. Wir konnten Angebot und Bedarf perfekt zusammenbringen“. Drei Männer, eine Meinung. Eine Erfolgsgeschichte.