Pressemitteilung-Detail

Mehr Sicherheit durch automatisiertes Fahren
Student Leon Carballo arbeitet an Optimierung von Fahrassistenzsystemen
Soest. Laut Kraftfahrtbundesamt beläuft sich die Zahl der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge derzeit auf 64,8 Millionen, darunter mehr als 47 Millionen Personenkraftwagen und mehr als 3 Millionen Lastkraftwagen. Schätzungen zufolge, wird sich das weltweite Straßengüteraufkommen zwischen 2015 und 2050 voraussichtlich mehr als verdoppeln*. Proportional dazu steigen das Stau- und Unfallrisiko. Die Optimierung von intelligenten Fahrassistenzsystemen zur Vermeidung von Unfällen gewinnt also immer mehr an Bedeutung. In Kooperation mit der Daimler AG hat Maschinenbau-Student Leon Carballo im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit daran gearbeitet, so genannte Fahrapplikationen durch digitale Kartendaten zu verbessern.
90 Prozent aller Verkehrsunfälle sind auf menschliches Versagen zurückzuführen. In der Gesellschaft wächst der Wunsch nach sichereren Straßen und nachhaltigeren Verkehrslösungen. Zwar ist die gesellschaftliche Akzeptanz, was automatisiertes Fahren anbelangt, geteilt, dennoch überzeugen die Argumente namhafter Automobilkonzerne mit technischer Sachlichkeit: Fahrassistenzsysteme sammeln und analysieren zahlreiche Daten von Sensoren, Kameras und Radar, arbeiten vernetzt und können so beispielsweise den Abstand zu Fahrzeugen vor und neben dem eigenen Wagen oder die Geschwindigkeit für mehr Sicherheit positiv beeinflussen. Außerdem ist die Aufmerksamkeit eines Assistenzsystems immer gleich hoch, es gibt etwa keine Ausfälle durch Ermüdungserscheinungen. So könnten automatisiert fahrende Lkws einer Flotte in Zukunft noch effizienter genutzt werden, da sie – wesentlich besser als von Menschen gesteuerte Fahrzeuge – rund um die Uhr im Einsatz sein, über ein intelligentes Routenmanagement Staus umfahren und durch effektive Technik und Design Kraftstoff einsparen können.
Automobilkonzerne wie die Daimler AG arbeiten mit Hochdruck daran, bestehende Assistenzsysteme und Applikationen stetig zu optimieren. Ein Aspekt ist, die immer mehr und komplexer werdenden Informationen einer wachsenden Anzahl von Sensoren mit unterschiedlichen technologischen Ansätzen (Radar, Kamera, Lidar) zu generieren, auszuwerten, miteinander zu vernetzen und daraus resultierend entsprechende Reaktionen für mehr Sicherheit auszulösen. Im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit mit dem Titel, „Möglichkeiten des Datenaustausches von digitalen Kartendaten in bestehende E/E-Architekturen, bezogen auf verschiedene Automatisierungsstufen“, hat sich Maschinenbau-Student Leon Carballo genau mit diesem Thema beschäftigt. Er hat in Kooperation mit dem Unternehmen eine E/E-Architektur (elektrisch-elektronische Architektur) entwickelt, die den Austausch von Informationen aus digitalen Kartendaten und deren Verarbeitung verbessert. Eine zentrale Rolle spielen nach Carballo in diesem Prozess so genannte „Hubs“, eine Art Verteiler, die in einem geschlossenen Netzwerk Daten und Informationen verschiedener Quellen sammeln und zur weiteren Verarbeitung an die entsprechenden Einheiten weiterleiten. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Christian Stumpf, Professor am Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik in Soest, sowie Dr.-Ing. Ralf Oberfell, Daimler AG. Für seine Abschlussarbeit erhielt Carballo die Note 1,0.
*Quelle: Daimler AG
Automobilkonzerne wie die Daimler AG arbeiten mit Hochdruck daran, bestehende Assistenzsysteme und Applikationen stetig zu optimieren. Ein Aspekt ist, die immer mehr und komplexer werdenden Informationen einer wachsenden Anzahl von Sensoren mit unterschiedlichen technologischen Ansätzen (Radar, Kamera, Lidar) zu generieren, auszuwerten, miteinander zu vernetzen und daraus resultierend entsprechende Reaktionen für mehr Sicherheit auszulösen. Im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit mit dem Titel, „Möglichkeiten des Datenaustausches von digitalen Kartendaten in bestehende E/E-Architekturen, bezogen auf verschiedene Automatisierungsstufen“, hat sich Maschinenbau-Student Leon Carballo genau mit diesem Thema beschäftigt. Er hat in Kooperation mit dem Unternehmen eine E/E-Architektur (elektrisch-elektronische Architektur) entwickelt, die den Austausch von Informationen aus digitalen Kartendaten und deren Verarbeitung verbessert. Eine zentrale Rolle spielen nach Carballo in diesem Prozess so genannte „Hubs“, eine Art Verteiler, die in einem geschlossenen Netzwerk Daten und Informationen verschiedener Quellen sammeln und zur weiteren Verarbeitung an die entsprechenden Einheiten weiterleiten. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Christian Stumpf, Professor am Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik in Soest, sowie Dr.-Ing. Ralf Oberfell, Daimler AG. Für seine Abschlussarbeit erhielt Carballo die Note 1,0.
*Quelle: Daimler AG