Pressemitteilung-Detail

Studierende der FH-Südwestfalen trafen sich mit Kommilitonen aus aller Welt
Internationaler Workshop in Finnland
Ihre Vorlesungsräume tauschten jetzt die Studierenden des Studiengangs Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen mit Hotelräumen im finnischen Kouvola. Dort trafen sie sich mit Studierenden der Partnerhochschulen aus USA, Rußland, Finnland, Portugal und China zum 7. Internationalen Workshop.
Ihre Vorlesungsräume tauschten jetzt die Studierenden des Studiengangs Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen mit Hotelräumen im finnischen Kouvola. Dort trafen sie sich mit Studierenden der Partnerhochschulen aus USA, Rußland, Finnland, Portugal und China zum 7. Internationalen Workshop.
Einmal pro Jahr findet an jeweils wechselnden Orten der Partnerhochschulen unter Leitung von Prof. Dr. Gunther Bamler ein Workshop zum Thema "Multikulturelle Unterschiede im Management von Unternehmen" statt. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden internationalen Ausrichtung der Unternehmen, dient der Workshop dazu, die Studierenden bereits während ihres Studiums mit häufig auftretenden kulturellen Unterschieden im unternehmerischen Verhalten zu konfrontieren. Dazu wird ein Unternehmensplanspiel durchgeführt, bei dem es darum geht, eben diese kulturellen Unterschiede zu erkennen, zu analysieren und gemeinsam zu einer Verständigung und Entscheidungsfindung zu kommen.
Für das Planspiel werden sechs Gruppen gebildet, die sich aus den teilnehmenden Nationen zusammensetzen und als Aufgabe hochkomplexe Managemententscheidungen treffen müssen. Die Verkehrssprache ist dabei Englisch. Die einzelnen Gruppen sind vergleichbar mit dem Vorstand eines Unternehmens, die Entscheidungen, beispielsweise über Investitionen, Rohstoffeinkäufe oder Werbestrategien, werden im Team gefällt. Am Ende des Planspiels findet die Hauptversammlung der einzelnen Gesellschaften statt. Jedes "Unternehmen" muss sich nun, ähnlich wie im realen Unternehmensgeschehen auch, seinen Aktionären als das Beste präsentieren. Gewonnen hat schließlich das "Unternehmen", von dem die jeweils anderen Teilnehmer die meisten Aktienpakete bestellen.
Neben der Bewältigung strategischer Unternehmensentscheidungen blieb Studierenden und Dozenten aber auch noch genügend Zeit für sportliche Aktivitäten wie Eishockey auf den zugefrorenen Seen oder einen kurzen Stop in Nokia, der Geburtstätte der Mobiltelefone. Allerdings ist dort heute nur noch eine Reifenfabrik angesiedelt. Die Abschlusspräsentation des Workshops fand im Audimax der finnischen Partnerhochschule unter zahlreicher Beteiligung der dortigen Studierenden und Dozenten statt. Anschließend bat die Stadt Kouvola zum Empfang mit Kammermusik.
Der nächste Workshop wird 2005 in China stattfinden und von der Foshan University ausgerichtet. Dann stehen auch Besichtigungstouren in Hongkong, Kanton, Shanghai, Peking und der Dreischluchten-Staudamm auf dem Programm.