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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
15.03.2019

Neue Ideen spinnen auf Gran Canaria

Studenten der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn nahmen am Makeathon 2019 teil

Iserlohn. „Smart Green Island" war das Motto des diesjährigen Makeathons in Las Palmas.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 70 Hochschulen aus 21 Ländern entwickelten dort in interdisziplinären Teams eigene und neue Lösungen in den Bereichen Smart Home, Internet of Things, Smart Farming, Green Energy und Connected Systems. Mit dabei waren auch 10 Studenten des Studiengangs Mechatronik der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn, begleitet von Prof. Ulrich Lehmann und FH-Mitarbeiter Christian Pabst.

„Viel Programm, wenig Schlaf und eine Herausforderung, sich spontan in unbekannten Themengebiete einzuarbeiten“, bringt Student Leonard Fromme seine Eindrücke auf den Punkt.

Ein Makeathon ist ein interaktives Format für alle, die gemeinsam mit anderen Ideen entwickeln und als Prototypen umsetzen möchten. In internationalen Teams wird zusammen ohne einschränkende Vorgaben entwickelt und programmiert mit dem Ziel, innovative Lösungen für die Industrie zu erarbeiten. Und das alles von 9 bis 21 Uhr, vier Tage lang. Mit dabei sind Vertreter von Unternehmen, die auf diesem Wege die  Innovatorinnen und Innovatoren von morgen kennenlernen und als Ansprechpartner unterstützen.

In drei verschiedenen Projektteams entwickelten die Iserlohner Studenten eine intelligente Energieverteilung für die Elektromobilität der Zukunft, einen komfortablen E-Scooter mit höhenverstellbarem Sitz und einer Ladestation für Zuhause und ein intelligentes Hochbeet, dass selbständig erkennt, wann die Früchte reif sind und dies auch kommuniziert.

„Mit Studierenden aus aller Welt zusammenzukommen, sich bei den Projekten auszutauschen und eine gemeinsame Lösung zu finden, das war schon spannend. Meine Gruppe setzte sich vorwiegend aus Spaniern und Kolumbianern zusammen, da bringt man schon unterschiedliche Sichtweisen und Vorgehensweisen bei der Problemlösung mit ein“, meint Samet Durak. Sein Kommilitone Jan Wiggeshoff ergänzt:  „Es war eine tolle Abwechslung zur Theorie im Studium und perfekt um unser erlerntes Wissen anzuwenden“. Und dabei konnte das Team der Fachhochschule Südwestfalen durchaus mit seiner praxisbezogenen Ausbildung punkten, wie Nils Sondermann betont.

Die Teilnahmemöglichkeit an den Makeathon Veranstaltungen, die finanziell von der Hochschule unterstützt wird, spricht sich immer mehr bei den Studierenden herum. „Wir haben mittlerweile mehr Anmeldungen als Plätze“, freut sich Team-Organisator Prof. Dr.Tobias Ellermeyer.