Pressemitteilung-Detail

Mit 34 Pferdestärken durch die Wüste
R4 Team Westfalen startet mit drei Autos bei der Rallye nach Marrakesch
Soest. Am 21. Februar fällt in diesem Jahr der Startschuss für die „4L Trophy“ von Biarritz nach Marrakesch. Zum zehnten Mal ist ein Team der Fachhochschule Südwestfalen dabei. Sechs Studierende haben in den vergangenen Monaten ihre Renaults 4 technisch auf Vordermann gebracht und sind jetzt in Richtung Frankreich gestartet.
Geschraubt bis zum Schluss – noch kurz vor der Abfahrt haben die Fahrerinnen und Fahrer ihre Fahrzeuge mit Zyklonfilter nachgerüstet, der verhindern soll, dass zu viel Sand in die Luftfilter gelangt. Staubig wird es nämlich spätestens, wenn die Reifen der gut 30 Jahre alten R4’s über afrikanischen Boden rollen. Mit Hin- und Rückfahrt von Soest über Lille, Biarritz, durch die Sahara bis in den Südwesten Marokkos, haben die Autos am Ende mehr als 7.700 Kilometer mehr auf dem Zähler. An Bord sind Ersatzteile und jeweils 50 Kilogramm Schulmaterial und Lebensmittel für marokkanische Kinder. „Team Gelb“ lässt außerdem streckenweise noch ein Fernseh-Team vom Saarländischen Rundfunk auf den Bodenblechen hinten Platz nehmen, – eine Rückbank gibt es nicht – die Aufnahmen für die Reportage-Reihe „Meine Traumreise“ drehen werden. Gut 9.000 Euro haben die Studierenden pro Auto investiert, ein herzliches Dankeschön gilt allen Sponsoren und Unterstützern. Trotz aller Strapazen vor und während der Tour freut sich das R4 Team Westfalen jetzt vor allem auf das bevorstehende Abenteuer. Damit sind sie nicht allein, bis zu 2.400 Fahrerinnen und Fahrer aus ganz Europa nehmen in diesem Jahr an der Rallye teil, bei der es nicht um Schnelligkeit, sondern um Teamgeist, Ausdauer und den guten Zweck geht.
An der Fachhochschule Südwestfalen wird das Projekt von Dr. Jens Bechthold, Professor am Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik, und Mitarbeitern im Kfz-Labor betreut. Mit deren Unterstützung haben die Studierenden die Fahrzeuge repariert und können jetzt im Ernstfall kleinere Reparaturen während der Tour selbst erledigen.
An der Fachhochschule Südwestfalen wird das Projekt von Dr. Jens Bechthold, Professor am Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik, und Mitarbeitern im Kfz-Labor betreut. Mit deren Unterstützung haben die Studierenden die Fahrzeuge repariert und können jetzt im Ernstfall kleinere Reparaturen während der Tour selbst erledigen.