Pressemitteilung-Detail

Roboter bringen sich ihre Aufgaben selbst bei
FH setzt Fördermittel für Forschung an selbstlernenden Systemen ein
Soest. Große Freude am Fachbereich Elektrische Energietechnik der Fachhochschule Südwestfalen: Das Kultur- und Wissenschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt die anwendungsorientierte Forschung im Bereich von kollaborativen, kooperativen und selbstlernenden Roboterplattformen.
Dr. Andreas Schwung ist seit Anfang 2015 als Professor im Fachgebiet Automatisierungstechnik und Grundgebiete der Elektrotechnik an der Fachhochschule tätig. Einen Schwerpunkt seiner Forschung stellt die vernetzte Automation / Industrie 4.0 dar. Durch die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung werden industrielle Fertigungssysteme immer mehr zu intelligenten Systemen. Diese sind in der Lage, ihren eigenen Zustand sowie den benachbarter Komponenten zu überwachen und auf Veränderungen zu reagieren.
Zur Stärkung der anwendungsorientierten Forschung an Fachhochschulen fördert das Kultur- und Wissenschaftsministerium mit insgesamt 2,45 Millionen Euro die Anschaffung neuer Forschungsgeräte im Rahmen des Förderprogramms FH Basis. Prof. Schwung hatte sich mit seinem Forschungsprojekt beworben und freut sich nun über den Zuschlag. Von den Fördermitteln wird in Kürze eine Plattform für kollaborative Roboter angeschafft werden. Das Gerät umfasst zwei kollaborative Roboter mit zusätzlicher Sensorik, die miteinander und in Kooperation mit Menschen Tätigkeiten in der Fertigung ausführen. Durch die spezielle Sensorik an den Robotern wird eine unmittelbare Zusammenarbeit von Roboter und Mensch ohne eine mechanische Trennung oder zusätzliche Sicherheitseinrichtungen wie Schutzgitter o.Ä. möglich. Die Plattform soll in das bestehende Labor für Automatisierungstechnik auf dem Soester Campus integriert werden und die Arbeit an verschiedenen Forschungsansätzen unterstützen. Schwerpunktmäßig geht es dabei um selbstlernende Systeme. In der Zukunft soll es beispielsweise möglich sein, dass robotergestützte Fertigungssysteme ihre Funktion bei Handlingaufgaben in der Bauteilfertigung selbst erlernen, ohne dafür zuvor umfangreich programmiert werden zu müssen. „In diesem Zusammenhang sollen die Roboter dazu gebracht werden, miteinander und mit dem Menschen optimal zu kooperieren. Das Verhalten soll dabei mittels Methoden aus der künstlichen Intelligenz erlernt werden.“, erläutert Prof. Dr. Schwung.
An der Ausschreibung zum Programm FH Basis 2018 hatten 17 Fachhochschulen insgesamt 61 Anträge eingereicht. 39 Projektanträge sind nun zur Förderung ausgewählt worden. Jede Fachhochschule konnte maximal vier Anträge einreichen. Die Geräte kommen in Forschungsprojekten zum Einsatz, die Fortschritte in zentralen Zukunftsfeldern versprechen – von Energieeffizienz über Mobilität und Robotik bis hin zu Gesundheit.
Zur Stärkung der anwendungsorientierten Forschung an Fachhochschulen fördert das Kultur- und Wissenschaftsministerium mit insgesamt 2,45 Millionen Euro die Anschaffung neuer Forschungsgeräte im Rahmen des Förderprogramms FH Basis. Prof. Schwung hatte sich mit seinem Forschungsprojekt beworben und freut sich nun über den Zuschlag. Von den Fördermitteln wird in Kürze eine Plattform für kollaborative Roboter angeschafft werden. Das Gerät umfasst zwei kollaborative Roboter mit zusätzlicher Sensorik, die miteinander und in Kooperation mit Menschen Tätigkeiten in der Fertigung ausführen. Durch die spezielle Sensorik an den Robotern wird eine unmittelbare Zusammenarbeit von Roboter und Mensch ohne eine mechanische Trennung oder zusätzliche Sicherheitseinrichtungen wie Schutzgitter o.Ä. möglich. Die Plattform soll in das bestehende Labor für Automatisierungstechnik auf dem Soester Campus integriert werden und die Arbeit an verschiedenen Forschungsansätzen unterstützen. Schwerpunktmäßig geht es dabei um selbstlernende Systeme. In der Zukunft soll es beispielsweise möglich sein, dass robotergestützte Fertigungssysteme ihre Funktion bei Handlingaufgaben in der Bauteilfertigung selbst erlernen, ohne dafür zuvor umfangreich programmiert werden zu müssen. „In diesem Zusammenhang sollen die Roboter dazu gebracht werden, miteinander und mit dem Menschen optimal zu kooperieren. Das Verhalten soll dabei mittels Methoden aus der künstlichen Intelligenz erlernt werden.“, erläutert Prof. Dr. Schwung.
An der Ausschreibung zum Programm FH Basis 2018 hatten 17 Fachhochschulen insgesamt 61 Anträge eingereicht. 39 Projektanträge sind nun zur Förderung ausgewählt worden. Jede Fachhochschule konnte maximal vier Anträge einreichen. Die Geräte kommen in Forschungsprojekten zum Einsatz, die Fortschritte in zentralen Zukunftsfeldern versprechen – von Energieeffizienz über Mobilität und Robotik bis hin zu Gesundheit.