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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
31.10.2018

Mit einem Agrar-Studium die Zeit bestens genutzt

Absolventenfeier am Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule

Soest. Ein guter Studienabschluss ist der beste Grund zum Feiern – so auch für 70 Studierende der Fachhochschule Südwestfalen, die sich nach drei Jahren Bachelor-Studium bzw. fünf Jahren Master-Studium der Agrarwirtschaft zur feierlichen Verabschiedung ein letztes Mal im Audimax versammelten. Familienmitglieder, Freunde und viele Angehörige des Fachbereichs ließen die Absolventinnen und Absolventen hochleben.

Prof. Dr. Wolf Lorleberg, Professor für Agrarökonomie und Dekan des Fachbereichs, rief noch einmal die einzelnen Stationen des Studiums in Erinnerung – zu Beginn vielleicht etwas unsicher ob der Vielfalt an Studieninhalten, zum Schluss aber doch erfolgreich. Fächer wie Chemie, Mathematik, Tierhaltung und Pflanzenbau sowie Ökonomie und Marketing standen auf dem Stundenplan. „Wir hoffen, dass Sie so gut wie möglich vorbereitet in Ihre berufliche und persönliche Zukunft gehen.“, so der Dekan. Doch wie diese aussehen wird, ist ungewiss – vor dem Hintergrund sich stetig ändernder Rahmenbedingungen und fortschreitender digitaler Revolution der Landwirtschaft. Dennoch wagte Prof. Lorleberg einen optimistischen Ausblick: „Seien Sie versichert, auch wenn wir bald alle mit Chips im Arm und digitalen Brillen in autonomen Drohnentaxis durch die Gegend fliegen, werden wir noch fruchtbaren Boden, leistungsfähige Pflanzen und Nutztiere und das grundlegende Verständnis dazu brauchen.“

Als Vertreter des Ehemaligenverbandes Susatia und Soester Agrar-Absolvent machte Johann Ekenhorst Mut und Lust auf das bevorstehende Berufsleben. „Haben Sie den Mut, Ihren Weg zu gehen und letztlich Ihre Passion zu finden und zu leben. Die Landwirtschaft ist ein wundervoller Arbeitsplatz.“ Gleichzeitig gab er zu bedenken, dass die Gesellschaft heute nahezu nichts mehr mit Landwirtschaft zu tun habe und warb an dieser Stelle für mehr Offenheit und Transparenz auch auf Seiten der Landwirte.

Stellvertretend für Ihren Bachelor-Jahrgang sprachen Carolin Stricker und Marcel Mussehl. Der gute Ruf der Hochschule, der ausgeprägte Praxisbezug und vor allem der familiäre Charakter des Fachbereichs Agrarwirtschaft haben die Studienzeit zur besten Zeit und die Studierenden zu einer einzigartigen Gemeinschaft werden lassen. Und selbst wenn die meist schon über ein halbes Jahr im Voraus angekündigten Klausurtermine manchen doch immer „völlig unvorbereitet“ trafen, werden die Worte „ist nicht klausurrelevant“ den meisten als rettendes Ufer in angenehmer Erinnerung bleiben.

Master-Absolvent Dominik Weber gab zum Schluss einige Denkanstöße zum Begriff „Zeit“. Nach Abraham Lincoln sei nicht die Lebensdauer entscheidend, sondern die Art und Weise, wie gelebt wird. Die Studierenden hätten Zeit investiert, um ihren Abschluss zu erreichen und diese Zeit gemeinsam verbracht. „Ist das nicht die beste Art, Zeit zu nutzen?“