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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
26.01.2004

Fachhochschule Südwestfalen stellt neuen Bachelor-Studiengang “Automotive” vor

Im Rahmen ihres jährlichen Infotages stellte die Fachhochschule Südwestfalen ihren neuen Studiengang "Automotive" am Standort Iserlohn vor. Unter Mitwirkung zahlreicher kooperierender Unternehmen (Kirchhoff Automotive /Witte, Kostal, Gallade, HJS, Hella, mpa engineering, EDS-Fahrzeugtechnik, Prince-Gas Deutschland) und Organisationen (Industrieverband Massivumformung e.V., Wirtschaftsinitiative Iserlohn e.V.), die den "Tag der offenen Tür" mit einer Firmenpräsentation bereicherten, wurde den interessierten jungen Menschen Einblick in Konzept, Umfeld, Inhalt und Perspektive des neuen Studienangebots gewährt.

Im Rahmen ihres jährlichen Infotages stellte die Fachhochschule Südwestfalen ihren neuen Studiengang "Automotive" am Standort Iserlohn vor. Unter Mitwirkung zahlreicher kooperierender Unternehmen (Kirchhoff Automotive /Witte, Kostal, Gallade, HJS, Hella, mpa engineering, EDS-Fahrzeugtechnik, Prince-Gas Deutschland) und Organisationen (Industrieverband Massivumformung e.V., Wirtschaftsinitiative Iserlohn e.V.), die den "Tag der offenen Tür" mit einer Firmenpräsentation bereicherten, wurde den interessierten jungen Menschen Einblick in Konzept, Umfeld, Inhalt und Perspektive des neuen Studienangebots gewährt. Der neue Studiengang soll ab dem Wintersemester 2004 als Bachelor-Studium das bisherige Studienangebot im Fachbereich Maschinenbau ergänzen und die Studierenden gezielt auf eine berufliche Tätigkeit in der Automotive-Industrie, mit besonderer Ausrichtung auf die Automobilzulieferindustrie, vorbereiten. Die Automobil- und Automobilzulieferindustrie zählt in NRW zu den Schlüsselbranchen. Mit rund 200.000 Beschäftigten und etwa 800 meist mittelständischen Zulieferunternehmen ist sie einer der beschäftigungswirksamsten Industriezweige, mit guten Wachstumsprognosen für die Zukunft. Der Zulieferindustrie kommt dabei eine wachsende Bedeutung zu, eine Folge der ständig rückläufigen Fertigungstiefe bei den Fahrzeugherstellern. Die Grenzen zwischen Zulieferern und Herstellern sind bereits fließend, beide werden angesichts des wachsenden internationalen Konkurrenz- und Kostendrucks zu Wertschöpfungspartnern in Forschung und Entwicklung sowie bei der Produktion von Kraftfahrzeugen. Von den über 10.000 Teilen, die heute in einem Auto verbaut sind, werden rund 70 Prozent von Zulieferunternehmen gefertigt und 50 Prozent von ihnen auch entwickelt. Die Zulieferunternehmen in NRW entwickeln und fertigen nahezu jedes Kfz-Teil, angefangen vom Karosseriezubehör über Inneneinrichtungen, elektrische und elektronische Bauteile, Motor- und Fahrwerkskomponenten bis hin zu Ansaug- und Abgassystemen. Auch komplette Fahrzeuge, Baugruppen oder Fahrwerke gibt es “Made in NRW”. Die derzeit bestehenden Ingenieurstudiengänge werden mit ihren Ausbildungs-profilen den spezifischen Anforderungen der Automotive-Industrie nicht optimal gerecht. Der neue Studiengang, der in enger Abstimmung mit der Industrie entwickelt wurde, soll diese Lücke schließen. Gleichzeitig greift dieser Studiengang auch das starke Interesse der jungen Menschen an automobiltechnischen Zusammenhängen auf. Die zukünftigen Studierenden können sich nach dem Grundstudium zwischen einem produktions- oder einem entwicklungsorientierten Hauptstudium entscheiden. Nach drei Jahren schließt das Studium mit dem Grad "Bachelor of Engineering" ("B.Eng.") ab. Zur Sicherung der Qualität in der Lehre und der anwendungsnahen Forschung und Entwicklung lässt die Fachhochschule Südwestfalen diesen Studiengang zurzeit von der unabhängigen Institution AQAS bewerten (akkreditieren). Hierdurch, so die Fachbereichsvertreter Prof. Dr. Herbertz und Prof. Dr. Fred Schäfer, "werden von Anfang an die selbst gesteckten hohen Qualitätsansprüche nachgewiesen".