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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
19.09.2018

Studienkontakte halten bis heute

Zum 50-jährigen Studienabschluss-Jubiläum besuchte ehemalige Maschinenbaustudenten die Hochschule

Iserlohn. Seit mehr als 50 Jahren kennen sie sich und halten immer noch den Kontakt untereinander. Aus dem Kreis ehemaliger Studienkollegen des Studiengangs Fertigungstechnik wurde ein berufliches Netzwerk und heute im Rentenalter trifft man sich immer noch einmal im Jahr. Zum 50-jährigen Jubiläum ihres Studienabschlusses an der damaligen Ingenieurschule in Iserlohn trafen sich jetzt einige Ehemalige des Abschlussjahrgangs 1968 in der Fachhochschule Südwestfalen.

Dekan Prof. Dr. Wolfgang Schütte informierte über die aktuellen Entwicklungen der Hochschule und begleitete die Ehemaligen auch beim Rundgang durch die neue Automotive Halle. Mit dabei war auch der frühere Dozent Prof. Dr. Peter Renvert.

Zwei damalige Dozenten und eine Dozentin sind im Gedächtnis geblieben. Baurat Dr. Radtke und Baurat Meier, genannt Ziehmeier, da die Drahtziehtechnik sein Spezialgebiet war. Und dann gab es noch die äußerst strenge Baurätin Mühlenbruch. Damals wie heute galt es im Studium die Hürde der Mathematik zu überwinden, an der auch in den sechziger Jahren der eine oder andere Student scheiterte. Insgesamt, so die Ehemaligen, war die Kollegialität im Studium hoch und es wurde viel in Kleingruppen gearbeitet. Auch wenn Baurat Radtke sie als „Hemmschuh der Technik“ bezeichnete, sie alle haben sofort nach dem Studium eine Arbeitsstelle gefunden, bei der sie in der Regel auch ihr ganzes Arbeitsleben verbracht haben. „Damit haben wir Glück gehabt, das war zu der Zeit nicht selbstverständlich. Gleich fünf Absolventen haben sogar bei ein und derselben Firma in Ahlen ihr Berufsleben gestartet“, berichtete Gerd Höhneise.

Dieter Gernhardt hat sich damals bewusst für die Iserlohner Hochschule entschieden: „Ich hatte auch die Hochschule in Konstanz ins Auge gefasst, aber in Iserlohn wurden damals bereits zusätzliche Fächer wie Recht, REFA, Kunst oder Arbeitsschutz angeboten, die mir später bei meiner Tätigkeit als Betriebsleiter sehr zugute kamen“. Nur der Bereich Personalführung wurde seinerzeit zum Bedauern aller noch nicht angeboten: „Das hätten wir später gebraucht“. Dieter Gernhardt hat schon während seines Studiums die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes genutzt und ein Semester in Zagreb im damaligen Jugoslawien verbracht. Der Ausländer- und Frauenanteil war 1965, als alle ihr Studium begonnen noch sehr gering. Neben einem Kommilitonen aus Palästina studierte nur eine Frau Fertigungstechnik. Das ist heute glücklicherweise anders.