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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
18.09.2018

Erstsemesterbegrüßung an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen

In der kommenden Woche starten wieder über 500 Erstsemester in Hagen in ihr Studium. Vorab wurden sie herzlich an der Fachhochschule Südwestfalen begrüßt.

Hagen. Auch in diesem Wintersemester starten an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen wieder über 500 Erstsemester-Studierende in ihr Studium. In der kommenden Woche geht es für sie endlich los. Zuvor jedoch gibt es die Einführungswoche. Und die ist eigentlich eine klassische Kennenlernphase. Für viele ist fast alles neu. Aber nicht für alle.

Natalie und Anika sind unzertrennlich. Schon immer war das so. Jahrelang gemeinsam zur Schule und auch sonst durch dick und dünn gegangen. Beste Freundinnen eben. Und dann soll das Studium sie trennen? „Niemals“, sagt Natalie. „Keine Option“, ergänzt Anika. Deshalb studieren sie nun gemeinsam Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule Südwestfalen. „Wir freuen uns total aufs Studium und ziehen das gemeinsam durch“, sagt Anika, „egal was kommt.“

Jetzt ist es aber nicht so, dass Anika und Natalie als Zweierteam durchs Studium ziehen wollten. Die Einführungswoche ist gerade ein paar Stunden alt, da hat das Leben schon eine neue, weitaus größere Gruppe zusammengewürfelt. Christoph aus Halver ist auch mit dabei. Der 22-Jährige hat bereits eine Ausbildung hinter sich, möchte nun aber, wie er selbst es nennt, „den nächsten Schritt machen“. Dafür hat er sich den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Energie und Gebäude herausgepickt. „Damit habe ich anschließend deutlich mehr Optionen“, ist er sicher. Neben Christoph sitzt Max. Und der kommt fast direkt vom Auslandsjahr in Neuseeland zur Erstsemesterbegrüßung. Nach der Schule konnte es für ihn eigentlich gar nicht weit genug weg gehen. Jetzt ist der Hagener wieder in der Heimat und findet das genau richtig. „Das Jahr war super, aber ich brauche jetzt wieder was für den Kopf“, sagt er und meint damit seinen Studiengang Medizintechnik.

Anika, Natalie und die anderen bezeichnen sich übrigens schon jetzt als Lerngruppe. Und genau das dürften Prof. Harald Mundinger und Prof. Dr. Manfred Heße sehr gerne hören. Denn bei ihrer Begrüßungsrede im Audimax hatten die Dekane der beiden Hagener Fachbereiche genau dafür geworben. „Wir unternehmen eine Menge, um Ihnen zu helfen, aber sie können und müssen sich auch selbst helfen. Bilden Sie Lerngruppen, zusammen sind Sie viel stärker“, hatte Heße den Studienanfängern mit auf den Weg gegeben.

Und dann waren da noch die Worte von Erik O. Schulz. Hagens Oberbürgermeister hatte es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, die neuen Studierenden in „seiner absoluten Lieblingsstadt“ zu begrüßen. „Die nächsten Jahre sind richtungsweisend für Sie. Ich wünsche Ihnen ganz viel Glück, Mut, Zuversicht und Haltung für diese aufregende Zeit“, gab Schulz den Erstsemestern mit auf ihren gemeinsamen Weg durchs Studium.