Pressemitteilung-Detail

Ferienkurs Robotik
Jugendliche bauen und programmieren in den Sommerferien LEGO-Mindstorm-Roboter
Meschede. Roboter, die auf zwei Rädern fahren können, autonom arbeitende Greifarme oder Schneeraupen – alles kein Problem für die Kinder im Ferienkurs Robotik. Elf Jungen und ein Mädchen zwischen zehn und 13 Jahren verbrachten die Woche vom 16. bis 20. Juli in der Fachhochschule Südwestfalen damit, Roboter zu bauen und zu programmieren. Betreut haben die Kinder die beiden 17-jährigen Florian Breide und Rigon Recica vom Gymnasium der Benediktiner in Meschede.
„Wir bringen den Jugendlichen das Programmieren mit dem LEGO-Mindstorm-System bei“, erklärt Florian Breide, „sie sollen damit bestimmte Aufgaben und Probleme lösen.“ Zum Beispiel mussten die ersten selbst zusammengebauten Roboter eine Linie auf dem Boden finden und dieser folgen. „Das war schnell gelöst.“ Hierfür erklärten die beiden Betreuer die Programmierungsgrundlagen und die Funktion von Ultraschall-, Lage- oder Drucksensoren. Zwei Tage später entwickeln die Kinder bereits kreativ eigene Roboter. Einzige Voraussetzung: Die Roboter sollen etwas Sinnvolles tun.
Emma Davie hat einen Roboter-Greifarm gebaut. Eigentlich soll er mit Tasten rauf und runter, nach rechts und nach links gesteuert werden und mit einer Schaufel einen Baustein heben. „Bisher spinnt er noch rum“, sagt Emma, „wir müssen ihn noch richtig programmieren.“ Sie besuchte bis vor den Ferien die achte Klasse des Städtischen Gymnasiums Meschede, hat Informatik und wollte testen, ob die dort angebotene Roboter AG etwas für sie ist. Und? „Ja, es ist interessant, ich gehe wohl in die AG“, glaubt Emma.
Über seinen Informatik-Lehrer ist auch Florian Breide auf die Robotik aufmerksam geworden. Beruflich möchte er vielleicht als Ingenieur in die Medizintechnik, da sind Informatik und Elektrotechnik hilfreich. 2017 hat er deshalb bei einem mehrtägigen Lehrgang zum Robotik-Coach mitgemacht. Dabei ging es ihm nicht nur um Technik: „Der Umgang mit den Kindern macht mir Spaß und ich lerne selbst dazu.“