Pressemitteilung-Detail

Pflügen im digitalen Zeitalter
Exkursion: Studierende besuchten die Kverneland Group in Norwegen
Soest. Die Fachhochschule Südwestfalen pflegt zahlreiche Kooperationen mit Hochschulen und Unternehmen aus aller Welt. So hatten jetzt Studierende der Agrarwirtschaft aus Soest im Rahmen einer Studienreise die Gelegenheit, Norwegen näher kennenzulernen. Auf ihrer Reise machten sie Station im südnorwegischen Klepp bei Stavanger, um das Stammwerk der Kverneland Group zu besuchen.
Für Studierende und Professoren ist es immer spannend zu sehen, was Agrarstudenten früherer Semester heute beruflich machen. So wurde die Gruppe von den Soester Absolventen Dominik Haselhorst und Markus Brinkopp-Rode empfangen. Sie hatten eine ausführliche Tour durch das Werk vorbereitet, in dem seit 1879, zunächst in der kleinen Schmiede vom Gründer Ole Gabriel Kverneland, Pflüge produziert werden. Heute ist die Kverneland Group mit 2.260 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter gezogener Landmaschinen, die an verschiedenen Standorten produziert und in 60 Ländern weltweit verkauft. Seit 2012 gehört die Kverneland Group zur Kubota Gruppe. Für viele der Studierenden aus Soest ist die Kverneland Group auch persönlich bekannt, da das Unternehmen in Soest mit dem Kompetenzzentrum für Sätechnik und der Vertriebsgesellschaft für Deutschland und Österreich ansässig ist.
"Pflügen oder nicht" – diese Frage wird auch an der Fachhochschule diskutiert. Dies sei keine prinzipielle Frage, entscheidend sei das Denken in Systemen, erläuterte Dominik Haselhorst, Produktdirektor Pflüge und Kultivatoren. Noch immer sei der Pflug die meist genutzte Landmaschine der Landwirte. Mit moderner Sensorik ausgestattet, integriert sich dieser auch hervorragend in die digitale Landwirtschaft. „Die wahre Stärke liegt unter der Farbe“, hob Markus Brinkopp-Rode hervor. Der Zugkraftbedarf bei Pflügen sei stark konzeptabhängig bzw. beruhe auf der Körperform und der Behandlung der Oberflächen. Von dieser konnten sich die Studierenden selbst überzeugen: Sie konnten große Gesenkschmieden, CNC-Roboter und brennendes Metall beim Härtungsprozess beobachten.
"Pflügen oder nicht" – diese Frage wird auch an der Fachhochschule diskutiert. Dies sei keine prinzipielle Frage, entscheidend sei das Denken in Systemen, erläuterte Dominik Haselhorst, Produktdirektor Pflüge und Kultivatoren. Noch immer sei der Pflug die meist genutzte Landmaschine der Landwirte. Mit moderner Sensorik ausgestattet, integriert sich dieser auch hervorragend in die digitale Landwirtschaft. „Die wahre Stärke liegt unter der Farbe“, hob Markus Brinkopp-Rode hervor. Der Zugkraftbedarf bei Pflügen sei stark konzeptabhängig bzw. beruhe auf der Körperform und der Behandlung der Oberflächen. Von dieser konnten sich die Studierenden selbst überzeugen: Sie konnten große Gesenkschmieden, CNC-Roboter und brennendes Metall beim Härtungsprozess beobachten.