Pressemitteilung-Detail

Wettkampf der Systeme
Der beste MESOMAT wurde ermittelt
Zur Konstruktion eines mechanischen Sortierautomaten - MESOMAT hatte die Fachhochschule Südwestfalen im Rahmen ihres diesjährigen Erfinderwettbewerbs Schülerinnen, Schüler, Studierende und Auszubildende in der Region aufgefordert. Als Akteur der Initiative "Lust auf Technik" will die Hochschule damit das Interesse an technischen Zusammenhängen fördern. Finanziell unterstützt wurde die Aktion auch in diesem Jahr wieder durch den Förderverein der Fachhochschule.
Zur Konstruktion eines mechanischen Sortierautomaten - MESOMAT hatte die Fachhochschule Südwestfalen im Rahmen ihres diesjährigen Erfinderwettbewerbs Schülerinnen, Schüler, Studierende und Auszubildende in der Region aufgefordert. Als Akteur der Initiative "Lust auf Technik" will die Hochschule damit das Interesse an technischen Zusammenhängen fördern. Finanziell unterstützt wurde die Aktion auch in diesem Jahr wieder durch den Förderverein der Fachhochschule.
Mit der Resonanz war der Initiator des Wettbewerbs Prof. Dr. Frank Müller mehr als zufrieden. "Es haben sich 22 Teams mit über 100 Teilnehmern angemeldet. Besonders gefreut hat uns, dass wir auch aus dem Hochsauerlandkreis, aus Lippstadt oder Soest Teilnehmer begrüßen dürfen. Aus Iserlohn sind insbesondere die Auszubildenden von Firmen stark vertreten." Am Freitag wurde es im Audimax der Hochschule nun ernst und die Teams traten in einem Vergleichswettkampf an. Innerhalb von fünf Minuten galt es 24 handelsübliche weiße und schwarz eingefärbte Tischtennisbälle mit dem selbst gebauten Automaten in Behälter zu sortieren. Der Wettkampf wurde in zwei Schwierigkeitsklassen, für Schülerinnen und Schüler sowie für die sonstigen Teilnehmer, durchgeführt, um eine faire Bewertung bei den jungen Entwicklern je nach konstruktiven und materiellen Möglichkeiten zu gewährleisten. Bei der Bewertung kam es vor allem auf die Sortiergenauigkeit (Anteil der falsch sortierten Bälle), aber auch auf die Produktivität (Gesamtzahl der richtig einsortierten Bälle) an.
Auch in diesem Jahr überraschten die Teilnehmer wieder durch ihre Kreativität und ihre technischen Fähigkeiten. "Wichtig", so FH- Rektor Prof. Dr. Michael Teusner, "war uns, mit diesem Wettbewerb die Freude an technischen Entwicklungen zu fördern und zu zeigen, dass die Beschäftigung damit enormen Spaß machen kann." Dass dies gelungen ist, zeigten die Reaktionen der Teilnehmer, die mit Feuereifer bei der Sache waren und auch zahlreiche Freunde zur Unterstützung mitbrachten.
In der Wettbewerbsgruppe 1 der Schülerinnen und Schüler belegte das Berufskolleg Meschede den ersten Platz, Platz 2 ging an das Talenta-Gymnasium Eringerfeld und auf dem dritten Platz landete das Team des Hagener Cuno-Berufskollegs I. Die Wettbewerbsgruppe II der Auszubildenden und Studierenden wurde angeführt von dem Team der Fa. Theodor Heimeier Metallwerk GmbH & Co.KG, Erwitte, Platz 2 belegten die Auszubildenden der Warsteiner Brauerei und der dritte Platz ging an Studierende des Studiengangs Mechatronik der Fachhochschule Südwestfalen. Die Preisträger erhielten Geldpreise in Höhe von 250,150 und 100 Euro. Darüber hinaus war vorgesehen, in der Gruppe 1 die Plätze 4-10 ebenfalls mit einem Geldpreis in Höhe von 50 Euro zu belohnen. Da aber auch die Plätze 10 bis 16 hervorragende Leistungen erbracht hatten, entschlossen sich die Fa. Lang & Menke GmbH aus Hemer sowie die Professoren Dr. Peter Renvert und Dr. Manfred Moik spontan dazu, auch diesen Teams einen Geldpreis in Höhe von 50 Euro zukommen zu lassen.