Pressemitteilung-Detail

Wirtschaftsingenieurin als Filmstar
Studentin Isabelle Reiß macht im Film Werbung für Maschinenbaustudium
Meschede. Ob durch die Werft der Lufthansa Technik AG in Hamburg, vor Windkraftanlagen in Paderborn, in einem Unternehmen, in einem Labor, in einer Büroetage oder in einem Hörsaal: Isabelle Reiß läuft und läuft und läuft. Und zwar immer von rechts nach links durchs Bild. Die angehende Wirtschaftsingenieurin ist Darstellerin in einem Werbefilm für ein Maschinenbau-Studium an der Fachhochschule Südwestfalen. Zusammen mit ihrem Filmpartner Oliver Berchem geht sie dabei symbolisch durch Berufsbilder des Maschinenbaus.
Vier Drehtage lang ist sie im Sommer 2017 immer wieder an der Kamera vorbeigelaufen, herausgekommen ist ein 40-sekündiges Video. „Am meisten hat mich überrascht, wie hoch der Zeitaufwand für solch eine Videoproduktion ist“, sagt Reiß. Auf die Teilnahme am Video angesprochen, sagte sie sofort zu. „Ich fand das eine einmalige Gelegenheit, einmal eine neue Erfahrung zu machen.“ Damals wusste sie allerdings noch nicht, wie weit sie dafür laufen musste.
Highlight der Dreharbeiten war für Reiß der Besuch der Lufthansa-Werft. Hier konnte sie hinter die Kulissen und in einen Triebwerk-Teststand blicken. In ihrem eigenen Studium in Meschede bildet hingegen die Energietechnik den Schwerpunkt. Ihr Interesse liegt vor allem im Bereich der Energieeffizienz. „Das geht jeden an, egal in welchem Bereich man arbeitet“, meint Reiß. Zum Studium Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau ist die Arnsbergerin gewissermaßen aus familiären Gründen gekommen: „Ich habe mich entschlossen, in den elterlichen Betrieb einzusteigen.“ Gegenstand des Unternehmens ist der Bau von Krananlagen, hier seien technische und wirtschaftliche Kompetenz gefragt. Und die könne man in einem Wirtschaftsingenieurstudium sehr schön verbinden. „Auch wenn es ein lernintensives Studium ist, kann man es gut hinbekommen, wenn man sich dafür interessiert“, meint Isabelle Reiß.
Vorher hat sie bereits ein Studium zur Diplom-Finanzwirtin absolviert. Doch die Arbeitswelt der öffentlichen Verwaltung war nichts für sie. „Ich war eigentlich schon in der Schule mehr technisch interessiert als zum Beispiel sprachlich“, erzählt Reiß. Dieser Neigung ist sie nun – wenn auch etwas später – in ihrem zweiten Studium nachgegangen. Dass Maschinenbau eigentlich eine Männer-Domäne ist, stört sie dabei nicht: „Davon sollte man sich als Frau nicht abschrecken lassen. Ich hatte während der gesamten Studienzeit das Gefühl, als gleichwertige Kommilitonin akzeptiert zu werden und kann alle interessierten Frauen nur ermuntern, über ein Maschinenbaustudium ernsthaft nachzudenken."
Hintergrund:
Die Fachhochschule Südwestfalen und ihre Vorgängereinrichtungen haben fast 200 Jahre Erfahrung im Maschinenbaustudium. Die Kampagne „Wir sind Maschinenbau“ soll Studieninteressierte auf ein solches Studium aufmerksam machen. Mit Videos, Webseite, Plakaten, Radiowerbung, Foldern und anderen Mitteln informiert die Hochschule über Inhalte und Erfolgsaussichten ihrer verschiedenen Maschinenbaustudiengänge in Iserlohn, Meschede und Soest.
Botschaften sind die guten Berufsaussichten und die Vielfalt des Maschinenbaus. Möglich ist beispielweise eine Berufsausübung in der Luft- und Raumfahrttechnik, der Energietechnik, der Forschung, der Industrie, der Automobilbranche oder auch in der Chefetage. Maschinenbauingenieurinnen und -ingenieure sind durch ihr Studium vielseitig einsetzbar, daher sind auch die späteren Tätigkeitsbereiche sehr unterschiedlich.
Alle Informationen und das Video zur Kampagne gibt es unter www.wirsindmaschinenbau.de