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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
09.05.2018

Schüler für ein internationales Studium begeistert

Projekt für Berufsschüler – Sprachbarrieren in der Teamarbeit überwunden

Soest. Südwestfalen ist eine Region des Mittelstands und der „Hidden Champions“, die sich mit Innovationskraft eine Spitzenposition in einem internationalen Nischenmarkt oder den Titel als Technologieführer erarbeitet haben. Qualifizierte Mitarbeiter bringen neben ihrem Know-how auch die Fähigkeit ein, international agieren zu können – und das bereits in der Ausbildung. So war jetzt eine Gruppe des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs zu Gast an der Fachhochschule Südwestfalen in Soest, um mehr über die Besonderheiten des Global Business zu erfahren.

Mehr als 25 Prozent der Studierenden am Standort Soest kommen aus fernen Ländern wie Nigeria, Pakistan oder Bangladesh. Drei Studiengänge werden komplett in englischer Sprache gehalten. Perfekte Bedingungen also für die Schüler des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs, ihre Fähigkeiten innerhalb einer internationalen Projektgruppe unter Beweis zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler zählen zu einer Berufsschulklasse mit angehenden Industriekaufleuten. Ihre betriebliche Ausbildung absolvieren sie in verschiedenen Unternehmen aus dem Kreis Soest. Etwa ein Drittel der Absolventen entscheidet sich im Anschluss an die Ausbildung für ein weiteres Hochschulstudium.

„Communications in Global Business” sowie „International Economics“ standen für die Gäste auf dem Programm. Marga Taylor, Studiengangleiterin des FH- Studiengangs Business Administration with Informatics (BBA), hatte den Ablauf des Kommunikationskurses organisiert. In einer teambildenden Übung bastelten die Besucher gemeinsam mit international Studierenden einen Turm aus Alltagsmaterialien. Später gab Prof. Dr. Dina Dreisbach einen umfangreichen Überblick über die Merkmale der Internationalen Wirtschaft.

Die anfängliche Scheu der Gäste, sich mit den Teammitgliedern ausschließlich in englischer Sprache auszutauschen, war schnell verflogen. „Die Schülerinnen und Schüler haben in der Gruppenarbeit und in Gesprächen mit den Studierenden ein regelrechtes Aha-Erlebnis gehabt. Ich würde sogar sagen, dass sie sich jetzt ein in englischer Sprache gehaltenes Studium wie BBA zutrauen würden.“, so Berufsschullehrer Hubertus Gosmann begeistert.