Pressemitteilung-Detail

Gewinner des Erfinderwettbewerbs der Märkischen Fachhochschule stehen fest
Zum Bau einer Kleinstwindanlage, genannt KLEWIAN, hatte die Märkische Fachhochschule (MFH) im Rahmen ihres diesjährigen Erfinderwettbewerbs Schülerinnen, Schüler, Studierende und Auszubildende in der Region aufgerufen. Als Akteur der Initiative "Lust auf Technik" will die Hochschule damit das Interesse an technischen Zusammenhängen fördern. Finanziell unterstützt wird die Aktion durch den Förderverein Märkische Fachhochschule e.V. Heute (31.10.2001) wurden im Audimax der Hochschule die besten Konstrukteure im Vergleichswettkampf ermittelt. Beteiligt hatten sich mehrere Schülergruppen mit ihren Lehrern, u.a. von der Hans-Prinzhorn-Realschule Hemer und vom Gymnasium Letmathe.
Zum Bau einer Kleinstwindanlage, genannt KLEWIAN, hatte die Märkische Fachhochschule (MFH) im Rahmen ihres diesjährigen Erfinderwettbewerbs Schülerinnen, Schüler, Studierende und Auszubildende in der Region aufgerufen. Als Akteur der Initiative "Lust auf Technik" will die Hochschule damit das Interesse an technischen Zusammenhängen fördern. Finanziell unterstützt wird die Aktion durch den Förderverein Märkische Fachhochschule e.V.
Heute (31.10.2001) wurden im Audimax der Hochschule die besten Konstrukteure im Vergleichswettkampf ermittelt. Beteiligt hatten sich mehrere Schülergruppen mit ihren Lehrern, u.a. von der Hans-Prinzhorn-Realschule Hemer und vom Gymnasium Letmathe.
Die Vorgabe zum einzelnen Bauobjekt war dabei weit gefasst. Ziel sollte die Konstruktion und der Funktionsnachweis einer KLEWIAN mit möglichst großem Leistungsvermögen sein. Für die baulichen Maße waren allerdings einige Vorschriften zu beachten. So war das Baugrundstück ein Tisch in einer Größe von 750 mm x 650 mm und mit einer Höhe von 760 mm. Kein Bauteil der KLEWIAN durfte seitlich über das Grundstück hinausragen, die Bauhöhe war auf 1000 mm ab Tischoberfläche begrenzt. Ansonsten waren der Fantasie aber technisch und gestalterisch keine Grenzen gesetzt. Die KLEWIAN sollte eine möglichst große, an einem Faden aufgehängte Masse in einer vorgegebenen Zeit von 180 Sekunden auf eine möglichst große Höhe senkrecht anheben und anschließend fixieren. Dabei durften keine anderen Energien außer der Windkraft genutzt werden. Die zu hebende Masse durfte einen maximalen Durchmesser von 150 mm haben. Die minimale Hubhöhe, die erreicht werden musste, um mit der KLEWIAN in die Wertung eingehen zu können, betrug 300 mm. Der Wind wurde für alle Teilnehmer in gleicher Form von zwei Ventilatoren erzeugt.
Angeboten wurde der Wettbewerb in drei Schwierigkeitsklassen, so dass auch Teilnehmer mit unterschiedlichen materiellen und konstruktiven Möglichkeiten eine faire Bewertung erhielten. In Teilnehmergruppe eins traten nur Schülerinnen und Schüler gegeneinander an. Im zweiten Feld konkurrierten Schülerinnen und Schüler mit Studierenden, in der offenen Gruppe konnte jeder starten, der technisch interessiert war. Prämiert wurden jeweils die ersten drei Plätze mit 500, 300 und 200 Mark. Darüber hinaus erhielten in Gruppe eins auch die Teilnehmer auf den Plätzen vier bis zehn 100 Mark für ihr Werk.
Überrascht von der Kreativität und auch von den technischen Fähigkeiten der Teilnehmer zeigten sich Prof. Dr. Frank Müller, Initiator des diesjährigen Wettbewerbs und MFH-Rektor Prof. Dr. Michael Teusner, die gemeinsam mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule auch die Bewertung vornahmen. "Wichtig", so Prof. Müller," war uns, mit diesem Wettbewerb die Freunde an der Technik zu wecken und zu zeigen, dass die Beschäftigung mit Technik enormen Spaß machen kann. Dass dies gelungen ist, zeigten die Reaktionen der Teilnehmer, die mit Feuereifer am Wettbewerb teilnahmen und mit Spannung das Leistungsvermögen ihrer KLEWIANS verfolgten.