Pressemitteilung-Detail

Was von einer Wüsten-Rallye im R4 übrig bleibt
R4 Team Westfalen zurück – Präsentation an der Fachhochschule
Soest. Ein paar Tage liegt sie schon zurück, die 4L-Trophy. Die Erinnerungen daran, wie es sich anfühlt in einem gut dreißig Jahre alten R4 durch die Wüste zu fahren, sind aber noch ganz frisch. Teilen möchten die Fahrerinnen und Fahrer, die in diesem Jahr als Team Westfalen der Fachhochschule Südwestfalen an den Start gegangen sind, diese mit allen Freunden und Unterstützern bei einer Präsentation am 15. Mai.
225.000 Kilometer sind für ein Auto eigentlich ein guter Stand, um in den Ruhestand zu gehen. Doch ist ein R4 erst auf dem Campus der Fachhochschule in Soest gelandet, ist mit den Touren noch lange nicht Schluss. So fiel auch für „Rot“, wie seine Fahrer, die beiden Maschinenbau-Studenten Jonas Krellmann und Christian Krause, die Kultkiste getauft haben, am 15. Februar der Startschuss für die Rallye von Biarritz nach Marrakesch. Die dpm-Studentinnen Ann-Christin Kielau und Linda Garcon im „Rot Schuss“ mit zwar nur 27.000 Kilometern Laufleistung, aber dafür auch nur 34 PS, machen das Team Westfalen 2018 komplett. Zum neunten Mal nahmen Studierende der FH an der Rallye teil, bei der es vorrangig darum geht, Hilfsgüter zu marokkanischen Kindern zu bringen. Mit Hin- und Rückfahrt von Soest über Paris, Madrid, durch die Sahara bis in den Südwesten Marokkos, sind jetzt gut 7.400 Kilometer mehr auf dem Kilometerstand der beiden R4s.
Betreut wird das studentische Projekt von Dr. Jens Bechthold, Professor am Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik, und seinen Mitarbeitern. Telefonischer Support war bereits auf der Hinreise zum Start gefragt, als „Rot“, 20 Kilometer vor Paris, vorläufig den Geist aufgab. „Da hatte ich echt Sorge, dass es den Motor zerlegt hat. Wir haben dann auf einem düsteren Parkplatz den Kondensator getauscht. Da zeigt sich der Vorteil eines alten Autos. Ein neueres Modell wäre sicher nicht so leicht zu reparieren gewesen.“, berichtet Jonas Krellmann. Es sollte nicht die letzte Panne bleiben. So mussten im Verlauf der Tour noch Gummis an Stoßdämpfern getauscht und ein kompletter Stoßdämpfer gewechselt werden. Dennoch überwiegen die positiven Eindrücke: „Wir haben uns natürlich viel mit den Leuten anderer Teams aus ganz Europa unterhalten. Allerdings haben die meisten nur französisch gesprochen. Da war der Kontakt zu einer Fahrerin aus dem Saarland sehr hilfreich. Sie hat für uns während der wichtigen Briefings übersetzt.“, erzählt Linda Garcon. Sie hat besonders beeindruckt, Land und Leute kennenzulernen, die Kultur zu erleben, „davon bleibt einem viel!“ Jonas Krellmann ergänzt: „Die Menschen in Marrakesch waren uns gegenüber sehr aufgeschlossen. Das hat mich sehr berührt. Ich hatte nie Angst in Marokko, höchstens im Straßenverkehr. Was auch unglaublich toll war, jeder hilft jedem bei dieser Tour, wenn man sich festgefahren hatte zum Beispiel.“
Etwas Wehmut beschleicht die vier Studierenden jetzt, da sie ihre aufwändig „mit Blut und Schweiß“ überarbeiteten Renaults – wie üblich – an das nachfolgende Team übergeben werden. Zuvor möchten sie sich aber noch einmal bei allen Unterstützern bedanken und etwas von dem Wüstenflair in den Hörsaal transportieren. Die Präsentation beginnt am Dienstag, 15. Mai 2018 um 19 Uhr in Raum 11.008. Die Veranstaltung ist kostenlos und öffentlich.
Betreut wird das studentische Projekt von Dr. Jens Bechthold, Professor am Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik, und seinen Mitarbeitern. Telefonischer Support war bereits auf der Hinreise zum Start gefragt, als „Rot“, 20 Kilometer vor Paris, vorläufig den Geist aufgab. „Da hatte ich echt Sorge, dass es den Motor zerlegt hat. Wir haben dann auf einem düsteren Parkplatz den Kondensator getauscht. Da zeigt sich der Vorteil eines alten Autos. Ein neueres Modell wäre sicher nicht so leicht zu reparieren gewesen.“, berichtet Jonas Krellmann. Es sollte nicht die letzte Panne bleiben. So mussten im Verlauf der Tour noch Gummis an Stoßdämpfern getauscht und ein kompletter Stoßdämpfer gewechselt werden. Dennoch überwiegen die positiven Eindrücke: „Wir haben uns natürlich viel mit den Leuten anderer Teams aus ganz Europa unterhalten. Allerdings haben die meisten nur französisch gesprochen. Da war der Kontakt zu einer Fahrerin aus dem Saarland sehr hilfreich. Sie hat für uns während der wichtigen Briefings übersetzt.“, erzählt Linda Garcon. Sie hat besonders beeindruckt, Land und Leute kennenzulernen, die Kultur zu erleben, „davon bleibt einem viel!“ Jonas Krellmann ergänzt: „Die Menschen in Marrakesch waren uns gegenüber sehr aufgeschlossen. Das hat mich sehr berührt. Ich hatte nie Angst in Marokko, höchstens im Straßenverkehr. Was auch unglaublich toll war, jeder hilft jedem bei dieser Tour, wenn man sich festgefahren hatte zum Beispiel.“
Etwas Wehmut beschleicht die vier Studierenden jetzt, da sie ihre aufwändig „mit Blut und Schweiß“ überarbeiteten Renaults – wie üblich – an das nachfolgende Team übergeben werden. Zuvor möchten sie sich aber noch einmal bei allen Unterstützern bedanken und etwas von dem Wüstenflair in den Hörsaal transportieren. Die Präsentation beginnt am Dienstag, 15. Mai 2018 um 19 Uhr in Raum 11.008. Die Veranstaltung ist kostenlos und öffentlich.