Pressemitteilung-Detail

Girls Day im Klassenverbund
Gesamtschule am Seilersee kam mit 30 Schülerinnen
Iserlohn. Im Rahmen des diesjährigen Girls´ Days organisierten die Fachhochschule Südwestfalen und die Gesamtschule Seilersee aus Iserlohn einen ganz besonderen Zukunftstag für die Mädchen aus der Klassenstufe 7. Eigens für diesen Projekttag öffnete das Labor für Kunststofftechnik der Fachhochschule seine Pforten für 30 junge Gesamtschülerinnen, um ihnen die Welt der Kunststoffe näher zu bringen und Einblicke in ein technisches Studium zu geben.
Die jungen Damen lernten unter der fachlichen Anleitung von Laboringenieurin Daniela Ronneburg-Schäfer und zwei Studierenden des Studiengangs Kunststofftechnik spielerisch einige Kunststoffarten kennen und testeten deren Eigenschaften. Der 14-jährigen Ceyla gefielen vor allem diese Experimente besonders gut: „ Wir durften aufschreiben, wie die Proben riechen, ob sie schwimmen oder brennen können und wie kratzfest sie sind, das hat mir am meisten Spaß gemacht!“ Im Anschluss gab es viel an den technischen Anlagen des Labors zu bestaunen, an denen verschiedene Fertigungsprozesse verdeutlicht wurden. Auch das ein oder andere praktische Souvenir konnten die Schülerinnen mit nach Hause nehmen. Beeindruckend fanden sie eine Anlage zum Fertigen von Hohlkörpern, mit der Flaschen aus Kunststoff geblasen werden, doch auch die Blasfolienanlage zog die Schülerinnen in ihren Bann. „Erst habe ich gedacht, dass es heute bestimmt langweilig wird“, gab die 13-jährige Gülderen zu. „Doch jetzt wissen wir, wie das geht und dass die meisten PET-Flaschen aufgepustet werden! Ich muss sagen, das ist ganz cool!“ Auch ihr Lehrer Alexander Simon ist überzeugt, dass die Kooperation der Gesamtschule Seilersee mit der Fachhochschule Südwestfalen im Rahmen solcher Projekttage sehr nachhaltig ist. „Die Kinder haben viel Spaß hier und fühlen sich wohl. Über Tage wie den Girls´Day kann man einen ersten Zugang schaffen und das Interesse an technischen Themen und Fertigungsprozessen bei den jungen Mädchen wecken. Das ist ein gelungenes Konzept!“, fasst Simon zusammen.
Neben der Klassenstufe der Gesamtschule informierten sich weitere 30 Schülerinnen aus Iserlohn und Umgebung in anderen Laboren der Hochschule. Dort programmierten sie einen Industrieroboter, mikroskopierten Zellkulturen oder bauten einen Smartphone-gesteuerten Led-Scheinwerfer.