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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
13.03.2018

Hohe Auszeichnung für eine überraschte Preisträgerin

Hagener Elektrotechnik-Studentin Ariane Lauster gewinnt MINT-Förderpreis der Lüdenscheider Soroptimisten

Hagen. Ariane Lauster wurde mit dem MINT-Förderpreis der Lüdenscheider Soroptimisten ausgezeichnet. Die Hagener Elektrotechnik-Studentin darf sich damit über die stolze Summe von 2000 Euro freuen. Dabei sieht sich die 25-Jährige eigentlich gar nicht als typische Preisträgerin.

Nein, ohne ihn hätte es wahrscheinlich nicht geklappt. Wahrscheinlich hätte sich Ariane Lauster ohne ihn gar nicht erst beworben. Doch Prof. Dr. Dirk Berben hatte per E-Mail vom MINT-Förderpreis der Lüdenscheider Soroptimisten Wind bekommen und dann sofort an Ariane Lauster gedacht. Als sich Berben zusätzlich bereit erklärte, die obligatorische Mentorenrolle zu übernehmen, war der Weg zur Bewerbung frei. Und an dessen Ende flatterte bei Ariane Lauster ein Brief ins Haus. Nicht im ersten, nicht im zweiten, aber im dritten Absatz endlich die erlösende Nachricht: Ariane Lauster ist die Preisträgerin. Die einzige Preisträgerin. „Ich habe mich wirklich mega gefreut“, blickt die 25-Jährige zurück.

Das besondere an ihrer Freude: Sie kam überraschend. „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet. Ich bin nicht die Studentin, die nur Einsen hat und habe mich nie als typische Preisträgerin gefühlt“, sagt Ariane Lauster. Aber was hat dann den Ausschlag gegeben? Vielleicht hat die Jury das Gesamtpaket überzeugt. Vielleicht hat sie zwischen den Zeilen der über 24 Seiten starken Bewerbung die außerordentliche Motivation der 25-Jährigen erkannt. „Es war wohl die Mischung“, sagt Ariane Lauster, „es wurde auch berücksichtigt, dass ich mich seit einigen Jahren in verschiedenen Hochschulgremien ehrenamtlich engagiere. Außerdem brenne ich einfach für die Naturwissenschaften. Ich war vier Jahre alt, als ich meinen ersten Lötkolben geschenkt bekam“.

Dieser Erstkontakt fand freilich auch im Bewerbungsschreiben Erwähnung. Und auch ein Blick in die Zukunft war darin enthalten: „Ich will auf jeden Fall im naturwissenschaftlichen Bereich bleiben“, sagt Ariane Lauster. Aktuell arbeitet sie an ihrer Bachelorarbeit. „Dafür baue ich eine LED-Tiefsee-Taschenlampe für Taucher, die so klein ist, dass man sie problemlos am Handgelenk tragen kann“, erklärt die Preisträgerin, die übrigens auch durch das Deutschlandstipendium unterstützt wurde.

Und wenn das Bachelor-Studium geschafft ist, soll es mit dem Master weitergehen. An der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen natürlich. „Ich strebe den Master-Verbundstudiengang Elektronische Systeme an“, sagt Ariane Lauster. „Und in der Übergangsphase wird mir die finanzielle Unterstützung durch den Förderpreis sehr helfen“.