Pressemitteilung-Detail

Der virtuelle Hörsaal als wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Studium
Zweiter Blended Learning Kongress an der Fachhochschule Südwestfalen
Hagen. Gut ein Jahr nach der Premiere veranstaltete die Fachhochschule Südwestfalen nun ihren zweiten hochschulinternen Blended Learning Kongress. Am Standort Hagen kamen über 100 Vertreter aller Standorte zusammen, um sich zu informieren, sich weiterzubilden, sich miteinander zu vernetzen. Der Kongress ist fester Bestandteil der Blended Learning Strategie der Hochschule und wird auch im kommenden Jahr wieder stattfinden.
Blended Learning steht für die Kombination von elektronischen und klassischen Lehr- und Lernmethoden. Wenn es nach der Vorlesung im virtuellen Seminarraum weitergeht, wenn im Seminar Erklärvideos gezeigt werden, wenn sich Lerngruppen an verschiedenen Orten per Kameraübertragung austauschen, dann ist das Blended Learning. Und wie wichtig das für den didaktischen Erfolg ist, machte schon Prof. Dr. Eric Schoop von der TU Dresden in seinem einführenden Gastvortrag deutlich. „Die neue Generation von Studierenden erwartet das. Sie sind digital aufgewachsen und haben entsprechende Erwartungen an ihr Studium.“ Schoop sieht im Blended Learning einen wesentlichen Beitrag zum Studienerfolg: „Die Studierenden haben Spaß daran. Und wenn Lernen Spaß macht, dann ist es auch mit höherer Wahrscheinlichkeit erfolgreich“.
An der Fachhochschule Südwestfalen ist man sich dessen bewusst und hat dem Thema Blended Learning schon früh entsprechende Aufmerksamkeit zukommen lassen. Als Ergebnis entstand eine Blended Learning Strategie, die eine Grundlage für die Digitalisierung der Hochschule darstellt. Und die Bedeutung dieser Strategie arbeitete Prof. Dr. Marie-Theres Roeckerath-Ries, Prorektorin für Studium und Weiterbildung, auch im Rahmen des Kongresses deutlich heraus: „Wir möchten eine selbstverständliche Einbeziehung von elektronischen Lehrmethoden in die Lehre erreichen“, so die Prorektorin.
Roeckerath-Ries richtete den Fokus in diesem Zusammenhang auch auf die Studierenden, die ihr Studium neben dem Beruf absolvieren und daher stärker auf moderne Lehrmethoden angewiesen sind. Auch wies sie darauf hin, dass die Dozenten der Hochschule auf Unterstützung bauen können. „Entsprechende Stellen sind schon besetzt oder werden in naher Zukunft besetzt“, so die Prorektorin in ihrem Begrüßungsvortrag.
Aber auf dem Kongress wurde selbstverständlich nicht nur geredet. In kleineren Gruppen bekamen die Teilnehmer präzise Einblicke in Varianten, ihre Lehrveranstaltungen elektronisch zu bereichern. „Das soll natürlich inspirieren. Und das Gute an einem solchen Kongress ist, dass sich die Teilnehmer zwischendurch immer wieder austauschen können“, erklärt Organisatorin Annika Pilgrim
Von der Wichtigkeit eines jährlichen Kongresses ist Marie-Theres Roeckerath-Ries ebenso überzeugt wie von dessen Erfolg: „Wir haben eine Blended Learning Strategie und sind damit als Hochschule schon sehr weit. Der Kongress als Teil dieser Strategie ist wichtig, weil das Thema E-Learning für viele noch Neuland ist. Mit dem Kongress bieten wir eine Plattform zum Einstieg, zur Weiterbildung sowie zum Austausch von Knowhow und Erfahrungen.“