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Bestseller als Sinnbild einer kirchlichen Systemkrise?
Hagener Hochschulgespräch kreist am 15. Januar um das Buch „Die Nonnen von Sant’Ambrogio“ / Autor Prof. Dr. Hubert Wolf ist zu Gast
Hagen. Zum Abschluss der aktuellen Vortragsreihe beschäftigt sich das letzte Hagener Hochschulgespräch mit dem Spiegel-Bestseller „Die Nonnen von Sant'Ambrogio“. Autor Prof. Dr. Hubert Wolf wird zunächst referieren und anschließend darüber diskutieren, ob sein Werk als Sinnbild einer kirchlichen Systemkrise gelten kann. Los geht es am Montag, 15. Januar, um 17:30 Uhr in der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen.
Im Spiegel-Bestseller „Die Nonnen von Sant’Ambrogio“ geht der Kirchenhistoriker Hubert Wolf einem Skandal auf den Grund, der sich im Rom der 1850/60er Jahren tatsächlich ereignete: In einem Nonnenkloster kommt es zu Marienerscheinungen, Missbrauch und Morden. Tief verstrickt in diesen Kirchenskandal sind die schöne Novizenmeisterin und ihre Beichtväter, hochrangige Kuriale und der Papst. Steht dieser Skandal beispielhaft für eine damalige Krise des Systems „katholische Kirche“ und deren Gerichtsbarkeit?
Welche Rückschlüsse können aus der Aufarbeitung des Skandals gezogen werden? Und welche Lehren ergeben sich für die heutige Zeit? Mit Bestseller-Autor Prof. Dr. Hubert Wolf von der Universität Münster wird beim letzten Hagener Hochschulgespräch dieses Wintersemesters ein ausgewiesener Experte Antworten auf diese und weitere Fragen geben. Denn im Anschluss an seinen Vortrag wird sich wie immer die Möglichkeit zur Diskussion bieten.
Die Veranstaltung beginnt am 15. Januar um 17.30 Uhr im Audimax der Fachhochschule Südwestfalen, Haldener Str. 182, in Hagen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Verein der Freunde der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen e.V., Das komplette Programm der 28. Hagener Hochschulgespräche ist unter www.fh-swf.de zu finden.