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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
22.07.2003

Unternehmen zeigen großes Interesse am Verbundstudium

Mendener Diplomanden untersuchten in Kooperation mit der SIHK den Bekanntheitsgrad des Verbundstudiums

Kein Konzept ist so gut, als dass man es nicht noch verbessern könnte. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit befragten die Studenten Hans Georg Gantenbrink und Nils Keßeler, beide im Hagener Verbundstudiengang Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen eingeschrieben, rund 160 Unternehmen der Region. Das Ziel: Das Verbundstudium noch besser auf die Bedürfnisse der Unternehmen auszurichten und den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Die Befragung erfolgte dabei in enger Kooperation mit der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK).

Kein Konzept ist so gut, als dass man es nicht noch verbessern könnte. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit befragten die Studenten Hans Georg Gantenbrink und Nils Keßeler, beide im Hagener Verbundstudiengang Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen eingeschrieben, rund 160 Unternehmen der Region. Das Ziel: Das Verbundstudium noch besser auf die Bedürfnisse der Unternehmen auszurichten und den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Die Befragung erfolgte dabei in enger Kooperation mit der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK). Der Verbundstudiengang Technische Betriebswirtschaft wird in berufs- und ausbildungsbegleitender Form angeboten. Das Studienmodell ermöglicht sowohl Berufstätigen, sich parallel zu ihrer beruflichen Tätigkeit im Rahmen eines Fachhochschulstudiums weiter zu qualifizieren als auch Schulabgängern, eine technische oder kaufmännische Berufsausbildung mit einem Studium zu kombinieren. Die Studieninhalte werden dabei über Selbststudienmedien und Präsenzveranstaltungen in der Hochschule vermittelt. Die Befragung zeigte, das der Verbundstudiengang, obwohl bereits seit einigen Jahren von der Fachhochschule angeboten, noch nicht allen Unternehmen bekannt ist. Rund 44 Prozent der Befragten hatten keine Kenntnis von diesem Studienmodell, wobei der Bekanntheitsgrad mit zunehmender Entfernung zur Hochschule abnimmt. Knapp 95 Prozent bekundeten jedoch ein Interesse am Verbundstudium. Als wesentlichen Vorteil nannten die Unternehmen, dass die Beschäftigten dem Unternehmen auch während des Studiums weiter zur Verfügung stehen. Positiv vermerkt wurde ebenfalls, dass das Unternehmen vom ständigen Wissenszuwachs der Mitarbeiter profitiert und ihnen dieses Studium darüber hinaus auch die Möglichkeit einräumt, frühzeitig und kostengünstig Führungsnachwuchs zu rekrutieren. Besonderes Interesse der Unternehmen galt auch der ausbildungsbegleitenden Variante. 59 Prozent der Befragten konnten sich vorstellen, einen Ausbildungsplatz im eigenen Unternehmen für die Verbundstudierenden zur Verfügung zu stellen. "Aufgrund der Befragungsergebnisse", so Gantenbrink und Keßeler, "haben wir der Hochschule ein spezielles Werbekonzept sowohl für die Zielgruppe der Unternehmen als auch für die Zielgruppe der Schüler, für die die ausbildungsbegleitende Variante des Studium in Frage kommt, vorgeschlagen, um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen". Motivation, gerade dieses Thema für ihre Diplomarbeit zu wählen, war für beide die eigene positive Erfahrung mit dem Verbundstudium. Während Hans Georg Gantenbrink als Betriebsleiter bei der Firma BEGA Gantenbrink-Leuchten in Menden berufsbegleitend sein Studium absolviert hat, entschloss sich Nils Keßeler während seiner Ausbildung zum Industriemechaniker, ebenfalls bei BEGA, zu seinem Studium. Die Diplomarbeit, darin waren sich sowohl Andreas Lux, Bildungsgeschäftsführer bei der SIHK als auch FH- Rektor Prof. Dr. Michael Teusner, einig, liefert wichtige Hinweise und Impulse für zukünftige gemeinsame Marketingstrategien. Die vorgeschlagenen Kommunikationsmedien sollen auf alle Fälle umgesetzt werden.