Pressemitteilung-Detail

Wissenschaftsministerin besuchte Abteilung Soest der Fachhochschule Südwestfalen
Ein interessantes Programm erwartete heute (25.06.2003) die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft bei ihrem Besuch der Fachhochschule Südwestfalen in Soest. Der Besuchstag der Ministerin im Kreis Soest wurde initiiert von der heimischen Landtagsabgeordneten Marlies Stotz.
Ein interessantes Programm erwartete heute (25.06.2003) die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft bei ihrem Besuch der Fachhochschule Südwestfalen in Soest. Der Besuchstag der Ministerin im Kreis Soest wurde initiiert von der heimischen Landtagsabgeordneten Marlies Stotz.
Ausgangspunkt war das Versuchsgut des Fachbereichs Agrarwirtschaft in Welver-Merklingsen, wo die Ministerin von der Landtagsabgeordneten, von FH-Rektor Prof. Dr. Michael Teusner und Vertretern der Hochschule begrüßt wurde. Das Versuchsgut des landesweit einzigen agrarwirtschaftlichen Fachhochschulstudien-gangs dient der Lehre und Forschung. Auf 80 ha Nutzfläche werden Versuche durchgeführt, um die Studierenden, aber auch Berater und Praktiker über zukunftsorientierte und umweltverträgliche Anbauverfahren landwirtschaftlicher Kulturpflanzen zu informieren. Die enge Verzahnung zwischen Wissenschaft und Praxis wurde auf der Feldrundfahrt deutlich. Der Ministerin wurden verschiedene Forschungsprojekte u.a. auf dem Gebiet der Bodenökologie, der Boden-bearbeitung und des Bodenschutzes vorgestellt. Rund 500.000 EUR Drittmittel wirbt der Fachbereich für die Forschung pro Jahr ein.
Von den guten Kontakten des Fachbereichs Agrarwirtschaft zu Unternehmen und Institutionen des Agribusiness konnte sich Ministerin Kraft auch gleich vor Ort überzeugen. In ihrem Beisein wurde eine Kooperationsvereinbarung für studienbegleitende, berufsbezogene Praktika zwischen der Hochschule und der Deutschen Saatveredelung Lippstadt Bremen (DSV) unterzeichnet. Die DSV bietet interessierten Studierenden des Fachbereichs Agrarwirtschaft im Rahmen eines Stipendiums die Gelegenheit, sich in einem zukünftigen Berufsfeld frühzeitig zu orientieren. Studienbegleitend lernen die Stipendiaten in drei Praxisphasen das Unternehmen und das Arbeitsumfeld näher kennen. "Der Austausch zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen muss intensiviert werden. Dies ist ein zentraler Schlüssel für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes", betonte Ministerin Kraft.
Nach dem Mittagessen ging es zum Lübecker Ring, wo die Ministerin erstmalig den neuen Hochschulcampus und die vorbildliche Sanierung des ehemaligen Kasernengeländes persönlich in Augenschein nehmen konnte. Lehre und Forschung an der Fachhochschule Südwestfalen standen auch hier im Mittelpunkt. Rektor Teusner stellte den internationalen Masterstudiengang in Soest und die ausbildungs- und berufsbegleitenden Verbundstudiengänge als Highlights heraus. Am Beispiel ausgewählter Forschungsprojekte erläuterte er den hohen Stand von Forschung und Entwicklung an der Fachhochschule, die zu den forschungsintensivsten Fachhochschulen des Landes zählt. Gleichzeitig dankte er der Ministerin für die Unterstützung ihres Hauses bei allen Aktivitäten der Hochschule. Jüngster Beleg ist die Förderung der Kompetenzplattform "Zentrum für strategischen Korrosionsschutz" am Standort Iserlohn, für die das Wissenschaftsministerium insgesamt 500.000 EUR bereit gestellt hat.