Pressemitteilung-Detail

Chancen und Risiken des gläsernen Patienten
Letztes Hagener Hochschulgespräch beschäftigt sich am Montag, 12.12., mit der Digitalisierung der Medizin
Hagen. Privatere Daten als jene, die auf dem Chip von Krankenversichertenkarten gespeichert sind, gibt es eigentlich kaum. Natürlich vereinfacht und beschleunigt die elektronische Speicherung von Patientendaten unser Gesundeheitswesen. Aber was, wenn die Daten unsensibel behandelt werden oder sogar in gänzlich falsche Hände gelangen? Diskussionen und Antworten dazu gibt es beim letzten Hagener Hochschulgespräch dieses Semesters am Montag, 12. Dezember.
Die Digitalisierung der Medizin – auch als e-Health bezeichnet – steht für ein zunehmend auf elektronischer Datenverarbeitung basierendes Gesundheitswesen. Die Potenziale liegen dabei insbesondere in einer effektiveren Datennutzung bei Vorbeugung, Diagnose und Behandlung. Die Digitalisierung bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich.
So hat das Bundesministerium für Gesundheit unlängst mit dem „e-Health-Gesetz“ auf die Sicherheitsbedenken eines auf digitalen Infrastrukturen basierenden Gesundheitswesens reagiert. Wie können Bürger von der Digitalisierung des Gesundheitswesens profitieren? Werden die Krankenversicherten durch die elektronische Gesundheitskarte zum gläsernen Patienten? Wie sicher sind persönliche Daten vor Hackerangriffen und kriminellem Missbrauch? Werden künftig Eingriffe durch Operations-Roboter durchgeführt? Zu diesen und weiteren Fragen wird Referent Prof. Dr. Gernot Marx von der Uniklinik der RWTH Aachen Stellung nehmen.
Der Vortrag beginnt am 12. Dezember um 17.30 Uhr im Audimax der Fachhochschule Südwestfalen, Haldener Str. 182, in Hagen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Verein der Freunde der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen e.V., Das komplette Programm der 27. Hagener Hochschulgespräche ist unter www.fh-swf.de zu finden.