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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
12.11.1997

Erste Sitzung des Forschungsverbundes "Neuronale Fuzzy-Logik"

„Die Neuro-Fuzzy-Technologie hat das Potential, im Bereich der Meß-, Regel- und Steuerungstechnik sowohl den Realisierungsaufwand als auch den Wartungsbedarf und damit die Kosten erheblich zu reduzieren“, so Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Lehmann von der Märkischen Fachhochschule. Zusammen mit Hochschullehrern fünf weiterer NRW-Fachhochschulen sowie Vertretern aus dem Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes, traf man sich heute zur ersten Sitzung des neuen, anwendungsorientierten Forschungsverbundes „Neuronale Fuzzy-Logik“.

"Die Neuro-Fuzzy-Technologie hat das Potential, im Bereich der Meß-, Regel- und Steuerungstechnik sowohl den Realisierungsaufwand als auch den Wartungsbedarf und damit die Kosten erheblich zu reduzieren", so Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Lehmann von der Märkischen Fachhochschule. Zusammen mit Hochschullehrern fünf weiterer NRW-Fachhochschulen sowie Vertretern aus dem Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes, traf man sich heute zur ersten Sitzung des neuen, anwendungsorientierten Forschungsverbundes "Neuronale Fuzzy-Logik". Diese neue Technologie ermöglicht es, menschliche Erfahrungen und Lernfähigkeit in Form von regelungstechnischem Expertenwissen z.B. in technischen Reglern abzubilden. Die Neuronale Fuzzy-Logik findet eine zunehmende Bedeutung in Forschung und Entwicklung. Die Märkische Fachhochschule plant, in Kooperation mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), anwendungsorientierte Projekte durchzuführen. Die Studenten sollen über Diplomarbeiten in die Entwicklungsvorhaben eingebunden werden. Das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium unterstützt diese Initiative durch Finanzierung von Projekten, wie z.B. dem Forschungsvorhaben "Neuronale Fuzzy-Logik für Mustererkennung, Meßwertanalyse und Regelung in der Automatisierungstechnik" der Professoren Dr. Hermann Johannes und Dipl.-Ing. Ulrich Lehmann von der Märkischen Fachhochschule. Der Forschungsverbund hat sich zum Ziel gesetzt, die innovative Neuronale Fuzzy-Logik für die Entwicklung neuer Projekte zu erschließen, beispielhafte, anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Verbund zu definieren und zu bearbeiten, Unternehmen beim Einsatz von Neuronaler Fuzzy-Logik zu unterstützen, die beteiligten Verbundpartner zu befähigen, angewandte Forschung und Entwicklung für mittelständische Industrieunternehmen schnell, zuverlässig und vertraulich durchzuführen und für eine anwendungsorientierte Hochschulausbildung an allen beteiligten Fachhochschulen zu sorgen. Auf der Tagesordnung steht neben der Wahl eines Sprechers auch das Arbeitsprogramm des nächsten Jahres.