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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
30.08.2012

Ein Haus für Waisenkinder: Studierende bitten um Hilfe

Hilfsprojekt in Südafrika: Agrarstudenten wollen 3.000 Euro für Saatgut, Wassertanks und ein Haus für vier AIDS-Waisen und ihre Pflegemutter sammeln

Soest. Aufgrund der berüchtigten Klippen am Südzipfel Afrikas entstand der Name "Cap der guten Hoffnung". Hoffnungsvoll gehen derzeit auch vier Studierende der Agrarwirtschaft ans Werk. Mit viel Mut und persönlichem Einsatz kümmern Sie sich um AIDS-Waisen, Gemüseanbau und Bildung. Um ihr Projekt erfolgreich abschließen zu können, bitten die jungen Leute die Daheim-Gebliebenen nun um finanzielle Unterstützung.

Insgesamt 3.000 Euro möchten die vier Entwicklungshelfer zusammen bekommen. Zunächst geht es um Wassertanks und Saatgut im Rahmen des "Waste-Water- Management-Projekts". Neben dieser langfristig angelegten Hilfe zur Selbsthilfe haben sich die Studenten aber auch entschlossen, Soforthilfe für eine 5-köpfige Familie zu leisten. "Mir sind heute die Tränen gekommen", schreibt Lisa Berendes im Internet-Blog. Die Frau, die sich ehrenamtlich um vier AIDS-Waisen-Kinder kümmert, hat buchstäblich kein festes Dach über dem Kopf. "Vor wenigen Tagen ist ein Teil ihres Wellblech-Daches weggeflogen. Und bei den üblichen, massiven Regenfällen wird das Behausung im kommenden Sommer im wahrsten Sinne wegschwimmen", berichtet die 22-jährige weiter. Mit nur tausend Euro kann die örtliche Hilfsorganisation den Waisen und ihrer Pflegemutter ein stabiles Heim errichten. "Natürlich ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber hier müssen wir einfach helfen." Entschlossen wollen die jungen Leute ein Zeichen setzen - Mut machen, dass man etwas bewegen kann. Konkret legen die Studierenden derzeit einen neuen Gemüsegarten an und geben Hinweise zu Bepflanzung und Bewässerung. Neben der ihrer Arbeit vor Ort wollen die vier Studenten während ihres 3-Monatsprojekts auch den Grundstein für weitere Einsätze legen: "Wir haben mittlerweile alle sieben Außenstationen besucht. In sechs davon kann man Gemüsegärten anlegen oder fortführen. Jede der Stationen wird von uns individuell betrachtet und betreut. " Die Studierenden müssen nicht nur die örtlichen Boden- und Klimabedingungen berücksichtigen. Damit die Arbeit und das gespendete Geld nicht umsonst investiert werden, sind vor Ort der persönliche Kontakt und die Vernetzung besonders wichtig. Insbesondere funktioniert die Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Children in Distress sehr gut. Aber auch sonst sei die Unterstützung durch Behörden und Menschen "einfach fantastisch", berichten die Soester Studenten. Spendenkonto Fachhochschule Südwestfalen Konto Nr. 161 752 BLZ 445 500 45 Sparkasse Iserlohn Verwendungszweck: 990906099/590010000, Stichwort Mpumalanga Kontakt Fachhochschule Südwestfalen Fachbereich Agrarwirtschaft Prof. Dr. Thomas Weyer Lübecker Ring 2, 59494 Soest www.fh-swf.de/fbaw | http://blog.wa.de/author/suedafrika-blog